The Japan Times - Hongkong trauert und betet für die 146 Opfer der Brandkatastrophe

EUR -
AED 4.202414
AFN 73.234648
ALL 93.94534
AMD 420.679135
ANG 2.048746
AOA 1049.891271
ARS 1708.316969
AUD 1.651217
AWG 2.062589
AZN 1.948912
BAM 1.955703
BBD 2.305386
BDT 141.133
BGN 1.934863
BHD 0.431579
BIF 3404.631133
BMD 1.144293
BND 1.477127
BOB 7.926607
BRL 5.915774
BSD 1.144643
BTN 109.047591
BWP 15.438234
BYN 3.321035
BYR 22428.147579
BZD 2.302086
CAD 1.624839
CDF 2570.082927
CHF 0.916597
CLF 0.026912
CLP 1059.177465
CNY 7.768723
CNH 7.764608
COP 3849.009092
CRC 521.474135
CUC 1.144293
CUP 30.323771
CVE 110.259531
CZK 24.195741
DJF 203.82989
DKK 7.478638
DOP 67.806637
DZD 152.604431
EGP 56.395203
ERN 17.164399
ETB 183.546696
FJD 2.586617
FKP 0.856955
GBP 0.854556
GEL 3.015225
GGP 0.856955
GHS 13.003355
GIP 0.856955
GMD 82.962963
GNF 10038.502097
GTQ 8.735567
GYD 239.428125
HKD 8.97658
HNL 30.63648
HRK 7.538035
HTG 149.712574
HUF 353.483867
IDR 20590.870346
ILS 3.431335
IMP 0.856955
INR 108.954451
IQD 1499.425629
IRR 1574490.289046
ISK 144.089783
JEP 0.856955
JMD 181.201013
JOD 0.81129
JPY 184.648901
KES 148.002659
KGS 100.065813
KHR 4583.772648
KMF 493.190359
KPW 1029.86432
KRW 1749.366875
KWD 0.355063
KYD 0.953953
KZT 541.303152
LAK 25845.718069
LBP 102500.516042
LKR 383.390984
LRD 207.749696
LSL 18.566079
LTL 3.3788
LVL 0.692172
LYD 7.336636
MAD 10.704169
MDL 20.134001
MGA 4852.759306
MKD 61.631943
MMK 2402.882317
MNT 4099.027451
MOP 9.246541
MRU 45.681734
MUR 53.838679
MVR 17.690605
MWK 1984.90155
MXN 19.989772
MYR 4.658456
MZN 73.131954
NAD 18.566079
NGN 1567.773639
NIO 42.117911
NOK 11.260973
NPR 174.476346
NZD 2.003841
OMR 0.441358
PAB 1.144643
PEN 3.894907
PGK 5.028751
PHP 70.375146
PKR 318.232516
PLN 4.293445
PYG 6959.654806
QAR 4.184292
RON 5.227137
RSD 117.371178
RUB 88.095631
RWF 1675.716886
SAR 4.297707
SBD 9.221334
SCR 15.409236
SDG 687.148732
SEK 11.051652
SGD 1.477743
SHP 0.85433
SLE 27.863888
SLL 23995.261369
SOS 654.167554
SRD 42.986493
STD 23684.559828
STN 24.498785
SVC 10.015503
SYP 126.481133
SZL 18.563079
THB 38.133591
TJS 10.610574
TMT 4.016469
TND 3.378232
TOP 2.755184
TRY 53.515737
TTD 7.757615
TWD 36.546404
TZS 3005.850912
UAH 50.978472
UGX 4177.792784
USD 1.144293
UYU 46.037717
UZS 13712.319878
VES 731.092695
VND 30090.335139
VUV 136.092615
WST 3.173331
XAF 655.924467
XAG 0.018332
XAU 0.000274
XCD 3.092509
XCG 2.062898
XDR 0.81576
XOF 655.924467
XPF 119.331742
YER 271.255012
ZAR 18.573595
ZMK 10300.011738
ZMW 21.031957
ZWL 368.461958
  • Goldpreis

    61.6000

    4187.3

    +1.47%

  • MDAX

    449.4700

    32994.37

    +1.36%

  • TecDAX

    11.8800

    3899.62

    +0.3%

  • Euro STOXX 50

    52.2100

    6412.68

    +0.81%

  • DAX

    198.4100

    25779.31

    +0.77%

  • SDAX

    310.6200

    18539.82

    +1.68%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1434

    -0.02%

Hongkong trauert und betet für die 146 Opfer der Brandkatastrophe
Hongkong trauert und betet für die 146 Opfer der Brandkatastrophe / Foto: Philip FONG - AFP

Hongkong trauert und betet für die 146 Opfer der Brandkatastrophe

Hongkong im Zeichen der Trauer: Nach der Brandkatastrophe in einem Hochhauskomplex mit 146 Toten haben in der Millionenmetropole am Wochenende zahlreiche Menschen der Opfer gedacht. Sie legten Blumen nieder, trugen sich in Kondolenzbücher ein oder versammelten sich zum Gebet. Zu Beginn der offiziellen dreitägigen Trauer hielten Regierungsvertreter am Samstag drei Schweigeminuten ab, während die Flaggen Hongkongs und Chinas auf Halbmast wehten.

Textgröße:

Das ganze Wochenende über strömten Bewohner der Millionenmetropole zu einem kleinen Park in der Nähe der verkohlten Hochhaus-Gerippe. Sie legten weiße und gelbe Blumen und handgeschriebene Kondolenzkarten nieder oder hielten inne für ein Gebet. Nach dem Ausbruch des Feuers am Mittwoch hatten die Flammen mehr als 40 Stunden lang in sieben der acht Hochhäuser des Wohnkomplexes Wang Fuk Court gewütet.

Am Sonntag versammelten sich hunderte Philippiner im Stadtteil Central zu einer Andacht, im Victoria Park trafen sich indonesische Bewohnerinnen und Bewohner, um für die Opfer zu beten. Unter den Todesopfern waren mindestens sieben indonesische und ein philippinischer Staatsbürger, wie die Konsulate beider Länder mitteilten. Beide Nationalitäten sind in Hongkong stark vertreten.

Die Polizei teilte am Sonntag mit, bei der Durchsuchung von drei Hochhäusern seien weitere Todesopfer gefunden worden, so dass die Zahl der Toten sich auf 146 erhöhte. 54 Tote seien noch nicht identifiziert."Wir können nicht ausschließen, dass es weitere Opfer gibt", ergänzte die Polizeivertreterin Tsang Shuk-yin. Bei der Durchsuchung der ersten zwei Wolkenkratzer waren am Vortag keine neuen Todesopfer gefunden worden.

Unter den Dutzenden Verletzten schwebten laut Gesundheitsbehörden 14 noch in Lebensgefahr.

Das Flammeninferno hatte Hongkong zutiefst erschüttert. In der Millionenmetropole stehen einige der höchsten Häuserblöcke der Welt mit entsprechend vielen Bewohnern.

Für die Ermittlungen zur Unglücksursache schlossen sich mehrere Behörden zusammen. Am Freitag hatte die Antikorruptionsbehörde der Stadt nach eigenen Angaben acht Menschen wegen Korruptionsverdachts in der Baubranche festgenommen. Bei den sieben Männern und einer Frau handele es sich um "Berater, Gerüstbau-Subunternehmer und (einen) Mittelsmann des Projekts". Am Samstag gab sie die Festnahme von drei Mitarbeitern einer Baufirma bekannt, die zuvor bereits von der Polizei festgenommen und dann wieder freigelassen worden waren.

Örtliche Medien berichteten am Samstagabend, dass ein 24-jähriger Student, der zusammen mit anderen in einer Petition eine unabhängige Untersuchung der Brandursache forderte, festgenommen worden sei. Die Online-Petition, die in weniger als 24 Stunden von mehr als 10.000 Menschen unterschrieben wurde, konnte nicht mehr aufgerufen werden.

Das Büro zur Wahrung der nationalen Sicherheit, die Vertretung Pekings in Hongkong, hatte am Samstag erklärt, sie unterstütze die örtlichen Behörden dabei, Machenschaften von jenen zu unterbinden, "die das Drama nutzen, um Chaos zu säen". Nähere Angaben wurden nicht gemacht.

Der Großbrand war am Mittwoch im Wohnkomplex Wang Fuk Court im nördlichen Stadtteil Tai Po ausgebrochen. Das Feuer wütete über 40 Stunden lang in sieben der acht Hochhausblöcke der Wohnanlage, die insgesamt fast 2000 Wohneinheiten umfasst. Am Freitagmorgen erklärte die Feuerwehr die Löscharbeiten für beendet. An dem Komplex fanden gerade Renovierungsarbeiten statt, weshalb er mit Bambusgerüsten eingerüstet war.

Laut am Freitag vorgelegten Ermittlungsergebnissen wurde das Feuer durch die Bambusgerüste und andere brennbare Materialien, die zum Schutz vor Staub und herabfallenden Gegenständen verwendet wurden, angeheizt. Eine besondere Rolle spielten offenbar Schaumstoffplatten vor Fenstern sowie Schutznetze. Die Feuerwehr bestätigte zudem Angaben der Bewohner, wonach der Brandalarm nicht funktionierte.

Der staatliche chinesische Fernsehsender CCTV meldete, der Ausschuss für Arbeitssicherheit des Staatsrates habe eine Kampagne zur Inspektion und Behebung von Brandrisiken und Gefahren in Hochhäusern angekündigt. Demnach sollen die Hochhäuser auf brennbare oder leicht entzündbare Baustoffe untersucht werden. Außerdem soll die Verwendung von Materialien wie Baugerüsten aus Bambus oder nicht feuerfesten Sicherheitsnetzen überprüft werden.

Immerhin eine gute Nachricht hatte die örtliche Polizeichefin Lam Man-han nach der Durchsuchung von zwei Gebäuden am Samstag: "Wir haben keine sterblichen Überreste gefunden", sagte sie und fügte hinzu. "Wir haben drei Katzen aus dem Wang Yan-Haus und eine Schildkröte aus dem Wang Tao-Haus gerettet."

M.Fujitav--JT