The Japan Times - Ermittler stoßen bei Großrazzia in Deutschland auf Materiallager von Schleusern

EUR -
AED 4.108856
AFN 72.172349
ALL 90.543246
AMD 403.055251
ANG 2.002443
AOA 1025.95532
ARS 1710.836762
AUD 1.593008
AWG 2.016668
AZN 1.884579
BAM 1.95027
BBD 2.248524
BDT 138.068478
BGN 1.955504
BHD 0.421305
BIF 3346.231603
BMD 1.118817
BND 1.426877
BOB 13.145664
BRL 5.568239
BSD 1.116434
BTN 105.929614
BWP 15.379389
BYN 3.278005
BYR 21928.820208
BZD 2.245233
CAD 1.568537
CDF 2591.181281
CHF 0.925111
CLF 0.028142
CLP 1111.153361
CNY 7.471518
CNH 7.460727
COP 3531.300849
CRC 509.455332
CUC 1.118817
CUP 26.793023
CVE 109.952715
CZK 24.361297
DJF 198.796271
DKK 7.474657
DOP 68.475822
DZD 151.089551
EGP 63.01919
ERN 16.78226
ETB 181.584778
FJD 2.501337
FKP 0.836549
GBP 0.83838
GEL 2.897593
GGP 0.836549
GHS 12.944236
GIP 0.836549
GMD 82.792525
GNF 9879.454907
GTQ 8.533763
GYD 233.815921
HKD 8.7772
HNL 29.972008
HRK 7.530085
HTG 146.307269
HUF 367.437531
IDR 20321.806896
ILS 3.444732
IMP 0.836549
INR 106.466604
IQD 1692.400841
IRR 2050092.955242
ISK 136.316904
JEP 0.836549
JMD 177.177576
JOD 0.793263
JPY 176.200319
KES 145.357079
KGS 97.840508
KHR 4560.822239
KMF 491.713794
KPW 1006.935578
KRW 1482.399526
KWD 0.347739
KYD 0.930362
KZT 506.882627
LAK 25121.649997
LBP 99972.207732
LKR 370.697153
LRD 190.34025
LSL 18.496068
LTL 3.303577
LVL 0.676761
LYD 7.149725
MAD 10.965656
MDL 20.150768
MGA 5048.683394
MKD 61.495431
MMK 2349.350291
MNT 4026.617693
MOP 9.019224
MRU 44.616481
MUR 52.729737
MVR 17.296626
MWK 1935.810601
MXN 20.880522
MYR 4.571155
MZN 71.490221
NAD 18.49615
NGN 1511.533851
NIO 41.081302
NOK 10.44858
NPR 169.487383
NZD 1.970254
OMR 0.430171
PAB 1.116329
PEN 3.834028
PGK 4.999555
PHP 71.620533
PKR 308.93146
PLN 4.407697
PYG 6456.690693
QAR 4.069442
RON 5.345372
RSD 117.535077
RUB 90.205103
RWF 1649.422714
SAR 4.189789
SBD 9.03398
SCR 15.427171
SDG 672.963039
SEK 11.138207
SGD 1.432791
SHP 0.836093
SLE 25.677095
SLL 23461.0455
SOS 637.990842
SRD 42.098841
STD 23157.260418
STN 24.429415
SVC 9.7683
SYP 14546.86293
SZL 18.495552
THB 37.827772
TJS 10.287528
TMT 3.927049
TND 3.333632
TOP 2.693843
TRY 55.66105
TTD 7.58549
TWD 36.477363
TZS 2961.160459
UAH 50.54108
UGX 4918.031905
USD 1.118817
UYU 44.772837
UZS 13360.114579
VES 984.323098
VND 28913.037563
VUV 132.9061
WST 3.096653
XAF 655.957
XAG 0.02069
XAU 0.000278445765
XCD 3.02366
XCG 2.011995
XDR 0.791062
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.15061
ZAR 18.614715
ZMK 10070.708423
ZMW 22.445351
ZWL 360.258733
SSP 6427.94109
MXV 2.355757
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Ermittler stoßen bei Großrazzia in Deutschland auf Materiallager von Schleusern
Ermittler stoßen bei Großrazzia in Deutschland auf Materiallager von Schleusern / Foto: Sameer Al-DOUMY - AFP/Archiv

Ermittler stoßen bei Großrazzia in Deutschland auf Materiallager von Schleusern

Bei dem Großeinsatz europäischer Ermittlungsbehörden gegen ein internationales Schleusernetzwerk aus dem Bereich der organisierten Kriminalität vom Dienstag sind in Deutschland deren zentrale Materiallager ins Visier genommen worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Osnabrück am Mittwoch mitteilten, wurden dabei in Deutschland rund 120 Schlauchboote und fast tausend Schwimmwesten beschlagnahmt. Die Gruppierung schleuste demnach im großen Stil Migrantinnen und Migranten über den Ärmelkanal nach Großbritannien.

Textgröße:

Nach Erkenntnissen der Ermittlerinnen und Ermittler nutzte das hochprofessionell arbeitende Schleusernetzwerk die Bundesrepublik als logistische Drehscheibe für den Nachschub an nautischem Material. Die Razzia vom Dienstag richtete sich demnach gegen vier Materiallager in Osnabrück, Hannover und Lotte in Niedersachsen sowie in Bielefeld in Nordrhein-Westfalen. Zugleich wurden 18 Beschuldigte festgenommen.

Insgesamt gab es in Deutschland 36 Durchsuchungsaktionen in vier Bundesländern. Neben Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen betraf dies auch Bremen und Baden-Württemberg. 900 Einsatzkräfte waren beteiligt, die festgenommenen Beschuldigten im Alter zwischen 22 und 54 Jahren waren laut Ermittlern am Mittwoch entweder bereits in Untersuchungshaft oder sollten zur Entscheidung darüber zeitnah einem Richter vorgeführt werden.

Über die Razzia hatten die Behörden bereits am Dienstag berichtet. Dabei nannten sie zunächst aber nur relativ wenige Details. Erst am Mittwoch folgten weitere Angaben zu Hintergründen des Ermittlungsverfahrens wegen Beteiligung am banden- und gewerbsmäßigen Einschleusen von Ausländern.

Nach eigenen Angaben waren die deutschen Behörden bei dem international koordinierten Großeinsatz im Rahmen der Rechtshilfe für französische und belgische Ermittler tätig, die federführend gegen das Schleusernetzwerk vorgehen. Es soll demnach von der französischen und belgischen Küste aus operiert haben, um Migrantinnen und Migranten in Schlauchbooten über den Ärmelkanal nach Großbritannien zu bringen. Laut Polizei soll es sich um eine der führenden kriminellen Gruppen in diesem Bereich gehandelt haben.

Das kurdisch-irakische Netzwerk soll nach Erkenntnissen der Behörden im Zeitraum zwischen einem Jahr und eineinhalb Jahren bis zu zehntausend Menschen gegen Bezahlung über den Ärmelkanal gebracht haben. Die Gesamtaktion wurde von europäischen Justiz- und Polizeibehörden Eurojust und Europol koordiniert. Bei der Aktion in Frankreich, Belgien, Großbritannien und in Deutschland wurden demnach insgesamt 52 Beschuldigte festgenommen.

Im Verlauf der internationalen Ermittlungen hatten sich Hinweise darauf ergeben, dass die Gruppierung in großem Umfang Material aus Deutschland an die Kanalküste brachte. Demnach hatten die Mitglieder in Deutschland die Aufgabe, Schlauchboote, Außenbordmotoren, Rettungswesten und andere Dinge zu beschaffen und einzulagern. Sie wurden von ihnen und anderen mutmaßlichen Mitgliedern der Bande mit Autos zum Ärmelkanal transportiert.

Bei dem Durchsuchungen vom Dienstag stießen die Beamtinnen und Beamten in den vier Lagern auf 119 Schlauchboote, 966 Rettungswesten und 33 Bootsmotoren. Außerdem wurden Tablets und Computer sowie 27.000 Euro Bargeld beschlagnahmt. Es waren vor allem Spezialkräfte dabei im Einsatz.

Nach Erkenntnissen der Ermittler soll das Schleusernetzwerk außerdem mit einem versuchten Tötungsdelikt in Osnabrück im Verbindung stehen. Dabei wurde ein Iraker im November durch Schüsse schwer verletzt. Es handelte sich womöglich um einen Racheakt für eine Schusswaffenangriff auf ein Mitglied der Organisation in einem französischem Flüchtlingslager.

M.Sugiyama--JT