The Japan Times - Urteil in den USA: Google entgeht Chrome-Verkauf - muss aber Daten teilen

EUR -
AED 4.133137
AFN 74.278626
ALL 91.961139
AMD 407.127954
ANG 2.01493
AOA 1032.018884
ARS 1713.040302
AUD 1.618217
AWG 2.028587
AZN 1.906723
BAM 1.954939
BBD 2.261844
BDT 138.0692
BGN 1.894594
BHD 0.423317
BIF 3388.03816
BMD 1.125429
BND 1.43728
BOB 13.493298
BRL 5.880932
BSD 1.123025
BTN 108.799023
BWP 15.525439
BYN 3.382571
BYR 22058.416435
BZD 2.258546
CAD 1.604019
CDF 2599.741483
CHF 0.931833
CLF 0.027918
CLP 1102.369325
CNY 7.545498
CNH 7.54812
COP 3723.926323
CRC 514.577975
CUC 1.125429
CUP 26.951611
CVE 110.218423
CZK 24.42902
DJF 199.975493
DKK 7.475642
DOP 67.051069
DZD 150.507061
EGP 58.776113
ERN 16.881441
ETB 183.423458
FJD 2.529121
FKP 0.849996
GBP 0.849829
GEL 2.93177
GGP 0.849996
GHS 13.189426
GIP 0.849996
GMD 82.72158
GNF 9878.737612
GTQ 8.582373
GYD 234.91073
HKD 8.831559
HNL 30.149991
HRK 7.534974
HTG 147.056549
HUF 368.382868
IDR 20163.193309
ILS 3.435182
IMP 0.849996
INR 108.407607
IQD 1471.178302
IRR 1965606.920583
ISK 137.144739
JEP 0.849996
JMD 177.783292
JOD 0.797937
JPY 177.412379
KES 145.304238
KGS 98.418385
KHR 4555.034635
KMF 492.938378
KPW 1012.886827
KRW 1512.27308
KWD 0.347566
KYD 0.935788
KZT 504.557815
LAK 25225.340139
LBP 100564.702824
LKR 371.383059
LRD 192.028851
LSL 18.776965
LTL 3.323101
LVL 0.680761
LYD 7.191961
MAD 11.157285
MDL 20.068519
MGA 4961.881137
MKD 61.547897
MMK 2363.233128
MNT 4047.350443
MOP 9.077064
MRU 44.875637
MUR 54.188967
MVR 17.399689
MWK 1947.259814
MXN 20.421536
MYR 4.594115
MZN 71.9223
NAD 18.776632
NGN 1493.534846
NIO 41.322171
NOK 10.826525
NPR 174.076891
NZD 2.003309
OMR 0.431858
PAB 1.123025
PEN 3.891655
PGK 5.085806
PHP 70.387171
PKR 311.043058
PLN 4.385405
PYG 6570.223519
QAR 4.09347
RON 5.337795
RSD 117.430376
RUB 93.801618
RWF 1663.182385
SAR 4.216275
SBD 9.091299
SCR 15.462428
SDG 676.951596
SEK 11.29059
SGD 1.439655
SHP 0.849733
SLE 27.685804
SLL 23599.682874
SOS 641.823072
SRD 42.554173
STD 23294.116553
STN 24.489434
SVC 9.825673
SYP 14632.833474
SZL 18.773067
THB 37.73551
TJS 10.337232
TMT 3.939003
TND 3.346386
TOP 2.709764
TRY 55.325883
TTD 7.614782
TWD 35.846612
TZS 2959.133162
UAH 50.530298
UGX 4481.10635
USD 1.125429
UYU 45.260873
UZS 13245.402686
VES 974.034564
VND 29244.845932
VUV 134.581189
WST 3.138385
XAF 655.957
XAG 0.018504
XAU 0.000271245327
XCD 3.04153
XCG 2.023945
XDR 0.795737
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.940289
ZAR 18.727202
ZMK 10130.213029
ZMW 22.066675
ZWL 362.387811
SSP 6429.118512
MXV 2.31066
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Urteil in den USA: Google entgeht Chrome-Verkauf - muss aber Daten teilen
Urteil in den USA: Google entgeht Chrome-Verkauf - muss aber Daten teilen / Foto: GREG BAKER - AFP/Archiv

Urteil in den USA: Google entgeht Chrome-Verkauf - muss aber Daten teilen

In einem wegweisenden Urteil ist der US-Suchmaschinenriese Google einer befürchteten Zerschlagung entgangen, muss künftig aber zur Wahrung des Wettbewerbs bei der Online-Suche umfassende Auflagen erfüllen. Bundesrichter Amit Mehta wies am Dienstag die Forderung der US-Regierung zurück, wonach Google seinen Webbrowser Chrome verkaufen müsse. Die Google-Aktie legte kräftig zu.

Textgröße:

Hintergrund des Wettbewerbsverfahrens ist, dass Richter Mehta bereits im August vergangenen Jahres festgestellt hatte, dass Google durch exklusive Vertriebsvereinbarungen im Wert von jährlich mehreren Milliarden Dollar unzulässige Monopole bei der Online-Suche geschaffen und diese jahrelang ausgenutzt habe. Das Justizministerium in Washington forderte daraufhin die Abspaltung von Chrome sowie weitere Beschränkungen wie das Verbot von Verträgen mit Herstellern wie Apple und Samsung über die Vorinstallation von Google-Apps auf ihren Geräten. Google und der Mutterkonzern Alphabet kritisierten dies wiederum als überzogen und "radikal".

Entsprechend groß war nach dem Urteil vom Dienstag die Erleichterung bei Google: "Die heutige Entscheidung erkennt an, wie sehr sich die Branche durch das Aufkommen von KI verändert hat, die den Menschen so viel mehr Möglichkeiten bietet, Informationen zu finden", erklärte Google-Managerin Lee-Anne Mulholland unter Verweis auf die rasante Zunahme des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz (KI). "Der Wettbewerb ist intensiv und die Menschen können leicht die Dienste auswählen, die sie wollen", fügte sie hinzu.

Das Justizministerium hob hingegen hervor, dass die geforderten Auflagen für Google "bedeutend" seien. Nun sollten die Optionen des Ministeriums geprüft und "die nächsten Schritte hinsichtlich weiterer Abhilfemaßnahmen" erwogen werden, teilte die stellvertretende Justizministerin Abigail Slater mit.

Google muss auf Anordnung des Richters künftig "qualifizierten Wettbewerbern" Suchindexdaten und Informationen zur Nutzerinteraktion zur Verfügung stellen, die Konkurrenten dann zur Verbesserung ihrer Dienste nutzen können. Ausdrücklich befasst sich das Urteil auch mit den Herausforderungen durch generative KI-Chatbots wie ChatGPT und weitet Beschränkungen aus, die verhindern sollen, dass Google - wie bei der traditionellen Internetsuche - exklusive Verträge nutzt, um im KI-Bereich eine Vormachtstellung zu erlangen.

Überwachen soll die Umsetzung der Auflagen nun ein technisches Komitee; gelten sollen die Maßnahmen 60 Tage nach Inkrafttreten des Urteils.

Gleichwohl blieb die Entscheidung des Gerichts hinter den Erwartungen von Beobachtern zurück, die teils deutlich radikalere Vorgaben für Google erwartet hatten. Es scheine, als habe das Gericht die von der Politik geforderten Maßnahmen "als zu drakonisch" empfunden, kommentierte Rechtsexperte Carl Tobias von der University of Richmond Law School das Urteil. "Google wird sicherlich nicht zerschlagen werden, und es ist nicht klar, ob sich sein Geschäftsmodell wesentlich ändern wird", fügte er hinzu.

Die US-Regierung hatte auf die Veräußerung von Chrome gedrängt und dabei argumentiert, dass der Browser als maßgebliches Tor zum Internet fungiere und ein Drittel aller Google-Websuchen ermögliche. In seiner Entscheidung warnte Bundesrichter Mehta jedoch, dass ein Chrome-Verkauf "unglaublich chaotisch und mit hohen Risiken verbunden wäre" und dass das Justizministerium Kompetenzen überschritten habe.

Auch Vereinbarungen mit Herstellern darf Google laut dem Urteil weiter treffen: "Google wird nicht daran gehindert werden, Zahlungen zu leisten oder Vertriebspartnern andere Gegenleistungen für das Vorinstallieren oder Platzieren von Google Search, Chrome oder seinen generativen KI-Produkten anzubieten", urteilte Mehta und verwies darauf, dass andernfalls erhebliche Auswirkungen auch auf andere Marktteilnehmer und letztlich die Verbraucher zu befürchten seien.

Nur kurz nach der Entscheidung schossen die Aktien der Google-Muttergesellschaft Alphabet im nachbörslichen Handel um 7,5 Prozent in die Höhe. Mit dem Urteil sei eine "enorme Belastung für die Aktie beseitigt", kommentierte Analyst Dan Ives von Wedbush Securities.

M.Saito--JT