The Japan Times - Epstein-Skandal: US-Regierung will Druck von Trump nehmen

EUR -
AED 4.11944
AFN 72.90019
ALL 92.113084
AMD 405.784792
ANG 2.00797
AOA 1028.454068
ARS 1705.062288
AUD 1.609295
AWG 2.018775
AZN 1.90331
BAM 1.958169
BBD 2.258532
BDT 138.071968
BGN 1.88805
BHD 0.42301
BIF 3362.382548
BMD 1.121542
BND 1.435837
BOB 13.461226
BRL 5.603783
BSD 1.121357
BTN 107.92509
BWP 15.468991
BYN 3.427547
BYR 21982.220793
BZD 2.255218
CAD 1.598781
CDF 2590.762026
CHF 0.932164
CLF 0.027698
CLP 1093.68248
CNY 7.519434
CNH 7.519484
COP 3634.423746
CRC 513.821638
CUC 1.121542
CUP 26.91256
CVE 110.402506
CZK 24.455949
DJF 199.320398
DKK 7.473888
DOP 67.38152
DZD 150.748564
EGP 58.761957
ERN 16.823128
ETB 183.162379
FJD 2.523189
FKP 0.847468
GBP 0.848508
GEL 2.921642
GGP 0.847468
GHS 13.180888
GIP 0.847468
GMD 82.470131
GNF 9865.287187
GTQ 8.572677
GYD 234.565877
HKD 8.800828
HNL 30.101418
HRK 7.537928
HTG 146.837649
HUF 367.472637
IDR 20117.096652
ILS 3.425072
IMP 0.847468
INR 108.027643
IQD 1468.977216
IRR 1958817.202204
ISK 137.007821
JEP 0.847468
JMD 177.915248
JOD 0.795145
JPY 177.209786
KES 145.531793
KGS 98.078739
KHR 4549.686905
KMF 491.235393
KPW 1009.388046
KRW 1504.402777
KWD 0.347001
KYD 0.934447
KZT 513.028391
LAK 25196.371046
LBP 100415.938743
LKR 370.671671
LRD 191.755411
LSL 18.676862
LTL 3.311621
LVL 0.67841
LYD 7.209851
MAD 11.194242
MDL 20.145732
MGA 4979.001558
MKD 61.646781
MMK 2354.628615
MNT 4033.156685
MOP 9.064028
MRU 44.990035
MUR 53.890313
MVR 17.338825
MWK 1944.443782
MXN 20.27535
MYR 4.582286
MZN 71.667158
NAD 18.676195
NGN 1487.467706
NIO 41.271403
NOK 10.755565
NPR 172.680915
NZD 2.005239
OMR 0.431231
PAB 1.121352
PEN 3.869119
PGK 5.080328
PHP 70.2932
PKR 310.595346
PLN 4.382044
PYG 6572.068295
QAR 4.098732
RON 5.341934
RSD 117.437753
RUB 95.138628
RWF 1656.233299
SAR 4.201711
SBD 9.059895
SCR 15.481411
SDG 674.591504
SEK 11.264559
SGD 1.435232
SHP 0.846798
SLE 27.591764
SLL 23518.163288
SOS 640.875351
SRD 42.24403
STD 23213.652474
STN 24.529677
SVC 9.812221
SYP 14582.287773
SZL 18.671589
THB 37.778575
TJS 10.32208
TMT 3.925397
TND 3.350754
TOP 2.700404
TRY 55.130458
TTD 7.601196
TWD 35.590979
TZS 2960.49373
UAH 50.540047
UGX 4507.614221
USD 1.121542
UYU 45.395731
UZS 13202.443606
VES 970.669989
VND 29152.238014
VUV 133.979583
WST 3.127544
XAF 655.957
XAG 0.018344
XAU 0.00027091496
XCD 3.031023
XCG 2.020936
XDR 0.792988
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.024266
ZAR 18.671637
ZMK 10095.216295
ZMW 22.118661
ZWL 361.136027
SSP 6406.910625
MXV 2.292612
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Epstein-Skandal: US-Regierung will Druck von Trump nehmen
Epstein-Skandal: US-Regierung will Druck von Trump nehmen / Foto: Handout - US District Court for the Southern District of New York/AFP

Epstein-Skandal: US-Regierung will Druck von Trump nehmen

In der Affäre um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein versucht die US-Regierung, den Druck von Präsident Donald Trump zu nehmen. Das Justizministerium kündigte am Dienstag eine Befragung der früheren Epstein-Komplizin Ghislaine Maxwell an. Trump teilte unterdessen gegen den früheren Präsidenten Barack Obama aus und warf ihm "Landesverrat" und einen versuchten "Putsch" in der fast zehn Jahre alten Russlandaffäre vor.

Textgröße:

"Das Justizministerium wendet sich an Ghislaine Maxwell mit der Frage: Was wissen Sie?", hatte der stellvertretende Justizminister Todd Blanche zuvor im Onlinedienst X geschrieben. Maxwell war Ende 2021 als Mitglied eines Sexhandelsrings um Epstein verurteilt worden und verbüßt derzeit im US-Bundesstaat Florida eine 20-jährige Haftstrafe.

Trump ist im eigenen Lager unter Druck geraten, weil seine Regierung nicht wie versprochen Licht in den Epstein-Skandal gebracht hat. Dem US-Investmentbanker wurde vorgeworfen, zahlreiche Mädchen und junge Frauen missbraucht und Prominenten zugeführt zu haben. Der Milliardär wurde 2019 erhängt in seiner Gefängniszelle in New York aufgefunden.

Trumps Justizministerin Pam Bondi hatte zunächst von einer Liste prominenter "Kunden" Epsteins gesprochen, deren Existenz Anfang Juli dann aber bestritten. Um den darauf folgenden Aufruhr seiner Anhänger zu beruhigen, hatte Trump in der vergangenen Woche die Offenlegung juristischer Dokumente in dem Fall in Aussicht gestellt. Diese ist bisher nicht erfolgt. Auch Fragen zu seinem eigenen, früher engen Verhältnis zu Epstein ließ Trump unbeantwortet.

Der US-Präsident bezeichnete die Beschäftigung mit dem Epstein-Fall am Dienstag erneut als eine "Hexenjagd". Stattdessen sollten die Medien lieber über die Verfehlungen des früheren Präsidenten Barack Obama (2009 bis 2017) berichten, sagte er. Obama habe sich des "Landesverrats" schuldig gemacht und habe als "Anführer einer Bande" demokratischer Politiker einen "Putsch" versucht, behauptete Trump.

Obama habe 2016 eine Untersuchung zu Russland angeordnet mit dem Ziel, ihm selbst den Wahlsieg gegen die Demokratin Hillary Clinton zu stehlen, sagte Trump weiter. Er forderte juristische Schritte gegen Obama. Allerdings genießt dieser eine weitreichende Immunität.

Trump bezog sich auf einen Bericht, den Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard am Freitag veröffentlicht hatte. Darin wird behauptet, Obama und sein Team hätten einen "Staatsstreich gegen Präsident Trump" geplant.

Obama ließ Trumps Vorwürfe zurückweisen. "Diese bizarren Anschuldigungen sind lächerlich und ein schwacher Versuch der Ablenkung" von der Epstein-Affäre, erklärte Obamas Büro. Am Sonntag hatte Trump ein gefälschtes Video geteilt, in dem zu sehen ist, wie Obama festgenommen wird.

In der Russlandaffäre hatte Trump jahrelang selbst im Visier gestanden. US-Sonderermittler Robert Mueller untersuchte, ob Trumps Wahlkampfteam 2016 zum Schaden von Clinton mit Russland zusammengearbeitet hatte. Muellers Abschlussbericht wurde allerdings nie vollständig bekannt. Stattdessen veröffentlichte die US-Regierung im März 2019 in Trumps erster Amtszeit eine Kurzfassung, nach der es keine Justizbehinderung durch dessen Wahlkampfteam gegeben habe. Der Präsident erklärte sich danach für "vollständig entlastet".

Wie sehr die Epstein-Affäre trotz allem an Trumps Nerven kratzt, wurde durch einen weiteren Post auf Truth Social deutlich. Er habe die "großartigsten" ersten sechs Monate aller Präsidenten in der US-Geschichte hingelegt - "und alles, über was die Fake-News-Medien sprechen, ist der Jeffrey-Epstein-Schwindel!", empörte sich der Präsident.

M.Sugiyama--JT