The Japan Times - Merz offen für Absenkung der Hürde bei Richterwahl: Könnte Überlegung wert sein

EUR -
AED 4.236346
AFN 72.672673
ALL 95.906817
AMD 434.287518
ANG 2.064916
AOA 1057.787749
ARS 1578.016278
AUD 1.673946
AWG 2.079239
AZN 1.980774
BAM 1.954725
BBD 2.319714
BDT 141.321056
BGN 1.97174
BHD 0.434855
BIF 3421.11096
BMD 1.153531
BND 1.480096
BOB 7.976613
BRL 6.041061
BSD 1.151712
BTN 108.542894
BWP 15.836869
BYN 3.458718
BYR 22609.200095
BZD 2.316416
CAD 1.598176
CDF 2636.396126
CHF 0.917409
CLF 0.027122
CLP 1070.926189
CNY 7.972569
CNH 7.980588
COP 4255.905071
CRC 533.969312
CUC 1.153531
CUP 30.568561
CVE 110.209168
CZK 24.512183
DJF 205.097428
DKK 7.472317
DOP 69.436998
DZD 153.412615
EGP 60.798334
ERN 17.302959
ETB 177.998708
FJD 2.603982
FKP 0.862651
GBP 0.864865
GEL 3.108745
GGP 0.862651
GHS 12.592402
GIP 0.862651
GMD 84.786536
GNF 10096.747072
GTQ 8.811689
GYD 240.965392
HKD 9.03301
HNL 30.582325
HRK 7.532094
HTG 150.828553
HUF 388.185444
IDR 19540.808653
ILS 3.603742
IMP 0.862651
INR 108.598621
IQD 1508.817907
IRR 1514931.759519
ISK 143.395539
JEP 0.862651
JMD 181.00947
JOD 0.817892
JPY 184.020404
KES 149.554966
KGS 100.875531
KHR 4612.203632
KMF 492.557238
KPW 1038.244227
KRW 1736.657609
KWD 0.354387
KYD 0.959839
KZT 554.846383
LAK 24876.80942
LBP 103137.614957
LKR 362.218818
LRD 211.366586
LSL 19.703468
LTL 3.406076
LVL 0.697759
LYD 7.354605
MAD 10.753686
MDL 20.229647
MGA 4800.089717
MKD 61.61085
MMK 2422.395585
MNT 4134.054978
MOP 9.281074
MRU 45.941548
MUR 53.789168
MVR 17.833699
MWK 1997.08917
MXN 20.659036
MYR 4.626237
MZN 73.721572
NAD 19.703298
NGN 1596.682827
NIO 42.383568
NOK 11.176673
NPR 173.646461
NZD 1.999478
OMR 0.44352
PAB 1.151767
PEN 3.986073
PGK 4.976918
PHP 69.586721
PKR 321.525831
PLN 4.278895
PYG 7539.494182
QAR 4.199945
RON 5.095952
RSD 117.441162
RUB 93.873095
RWF 1681.88028
SAR 4.327996
SBD 9.276664
SCR 15.75814
SDG 693.27198
SEK 10.882875
SGD 1.483065
SHP 0.865447
SLE 28.31934
SLL 24188.972762
SOS 658.198083
SRD 43.328955
STD 23875.754805
STN 24.484837
SVC 10.078108
SYP 128.552763
SZL 19.701129
THB 37.893189
TJS 11.023307
TMT 4.048892
TND 3.389242
TOP 2.777424
TRY 51.287014
TTD 7.817294
TWD 36.884031
TZS 2969.172842
UAH 50.537759
UGX 4284.755038
USD 1.153531
UYU 46.697153
UZS 14029.163058
VES 537.566198
VND 30383.996454
VUV 137.29706
WST 3.171668
XAF 655.559536
XAG 0.016831
XAU 0.00026
XCD 3.117474
XCG 2.075786
XDR 0.815306
XOF 655.565215
XPF 119.331742
YER 275.290042
ZAR 19.711422
ZMK 10383.157839
ZMW 21.624077
ZWL 371.436388
  • Goldpreis

    61.8000

    4438.1

    +1.39%

  • EUR/USD

    0.0006

    1.1545

    +0.05%

  • MDAX

    -556.5400

    28264.78

    -1.97%

  • SDAX

    -278.5900

    16626.81

    -1.68%

  • Euro STOXX 50

    -83.4000

    5565.93

    -1.5%

  • TecDAX

    -54.3300

    3423.19

    -1.59%

  • DAX

    -344.1100

    22612.97

    -1.52%

Merz offen für Absenkung der Hürde bei Richterwahl: Könnte Überlegung wert sein
Merz offen für Absenkung der Hürde bei Richterwahl: Könnte Überlegung wert sein / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Merz offen für Absenkung der Hürde bei Richterwahl: Könnte Überlegung wert sein

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich offen für Vorschläge gezeigt, für die Wahl von Richtern zum Bundesverfassungsgericht künftig keine Zwei-Drittel-Mehrheit mehr in Bundestag und Bundesrat zu verlangen. "Daran etwas zu ändern, könnte eine Überlegung sein", sagte Merz am Freitag bei einer Pressekonferenz in Berlin. Er habe in der Frage noch keine abgeschlossene Meinung, verfolge diese Diskussion aber "mit Interesse".

Textgröße:

Der Kanzler fügte hinzu, "aus heutiger Sicht" sehe er "nach wie vor gute Gründe dafür, nicht von einfachen Mehrheiten die Wahlen zum Bundesverfassungsgericht abhängig zu machen". Vorschläge zur Absenkung der Zwei-Drittel-Mehrheit bei den Richterwahlen waren von CSU-Chef Markus Söder und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (CDU) gekommen.

Die geplante Wahl von drei neuen Verfassungsrichtern im Bundestag hatte vergangene Woche kurzfristig verschoben werden müssen, weil es in der Unionsfraktion Vorbehalte gegen die von der SPD vorgeschlagene Juristin Frauke Brosius-Gersdorf gab. Die Angelegenheit hatte einen offenen Koalitionsstreit ausgelöst.

Der Kanzler nahm die Kandidatin Brosius-Gersdorf am Freitag gegen die teils heftige Kritik vor allem aus dem rechten politischen Spektrum in Schutz. Was die Juristin in den vergangenen Wochen erlebt habe, sei "völlig inakzeptabel", sagte Merz. "Die Kritik, die da teilweise geäußert worden ist, ist unsachlich gewesen, polemisch gewesen, zum Teil persönlich beleidigend und herabsetzend gewesen." Es gebe vor allem in den sozialen Medien eine Diskussion, in der "nicht zurückgeschreckt wird vor massiven persönlichen Diffamierungen".

Merz wollte sich am Freitag noch nicht festlegen, welchen weiteren Weg die Koalition bei der Richterwahl beschreiten wolle. Auf die Frage, ob die Koalition neue Personalvorschläge unterbreite, sagte er: "Ich schließe keine Option aus." Die Koalition berate intern über eine Lösung, wobei er als Abgeordneter und CDU-Chef sich aktiv an dieser Diskussion beteiligen und eine Lösung ermöglichen wolle.

T.Ikeda--JT