The Japan Times - Abschluss von Weinstein-Prozess: Anklage sieht Vergewaltigungsvorwürfe als erwiesen an

EUR -
AED 4.135043
AFN 73.186953
ALL 91.926837
AMD 407.75145
ANG 2.015859
AOA 1033.621068
ARS 1712.55583
AUD 1.61313
AWG 2.026708
AZN 1.913271
BAM 1.956336
BBD 2.265152
BDT 138.217103
BGN 1.895468
BHD 0.424041
BIF 3380.151921
BMD 1.125949
BND 1.437958
BOB 13.522527
BRL 5.603737
BSD 1.124673
BTN 108.378121
BWP 15.470516
BYN 3.455001
BYR 22068.594749
BZD 2.26169
CAD 1.601746
CDF 2612.201565
CHF 0.935348
CLF 0.027663
CLP 1092.293914
CNY 7.548979
CNH 7.546266
COP 3628.00942
CRC 514.861741
CUC 1.125949
CUP 26.9904
CVE 110.289362
CZK 24.396385
DJF 200.265798
DKK 7.474549
DOP 67.811604
DZD 151.434504
EGP 58.907946
ERN 16.889231
ETB 181.867949
FJD 2.529162
FKP 0.851907
GBP 0.848003
GEL 2.921855
GGP 0.851907
GHS 13.236453
GIP 0.851907
GMD 83.319818
GNF 9894.283995
GTQ 8.589927
GYD 235.285555
HKD 8.836164
HNL 30.189288
HRK 7.536315
HTG 147.266917
HUF 365.222295
IDR 20120.703478
ILS 3.428119
IMP 0.851907
INR 108.508915
IQD 1473.269363
IRR 1948060.163379
ISK 137.185622
JEP 0.851907
JMD 178.708998
JOD 0.798256
JPY 177.968625
KES 146.159282
KGS 98.46414
KHR 4555.22872
KMF 494.2917
KPW 1013.354198
KRW 1506.243502
KWD 0.34847
KYD 0.937174
KZT 507.568466
LAK 25218.690463
LBP 100705.069631
LKR 371.791938
LRD 192.306142
LSL 18.626307
LTL 3.324634
LVL 0.681075
LYD 7.228982
MAD 11.214875
MDL 20.068859
MGA 4981.321534
MKD 61.596889
MMK 2363.443079
MNT 4050.806764
MOP 9.090894
MRU 45.028346
MUR 53.381176
MVR 17.401561
MWK 1950.077969
MXN 20.219427
MYR 4.600516
MZN 71.959168
NAD 18.627548
NGN 1491.428024
NIO 41.384103
NOK 10.768196
NPR 173.409246
NZD 2.002061
OMR 0.432937
PAB 1.124598
PEN 3.87282
PGK 5.020599
PHP 70.669605
PKR 311.481502
PLN 4.370156
PYG 6588.806514
QAR 4.099324
RON 5.347807
RSD 117.479226
RUB 96.158582
RWF 1661.08494
SAR 4.219346
SBD 9.073504
SCR 15.790866
SDG 677.26098
SEK 11.237025
SGD 1.438253
SHP 0.851701
SLE 27.754903
SLL 23610.572368
SOS 642.704757
SRD 42.391847
STD 23304.865051
STN 24.506719
SVC 9.840266
SYP 14639.585436
SZL 18.620346
THB 37.833567
TJS 10.368505
TMT 3.95208
TND 3.35472
TOP 2.711014
TRY 55.372807
TTD 7.623158
TWD 35.784875
TZS 2961.248528
UAH 50.516994
UGX 4537.546349
USD 1.125949
UYU 45.380024
UZS 13247.632225
VES 979.89008
VND 29265.658914
VUV 135.424252
WST 3.133627
XAF 655.957
XAG 0.018391
XAU 0.000270495915
XCD 3.042932
XCG 2.026846
XDR 0.796104
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 266.005542
ZAR 18.595496
ZMK 10134.908589
ZMW 22.238801
ZWL 362.555026
SSP 6441.428582
MXV 2.285788
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Abschluss von Weinstein-Prozess: Anklage sieht Vergewaltigungsvorwürfe als erwiesen an
Abschluss von Weinstein-Prozess: Anklage sieht Vergewaltigungsvorwürfe als erwiesen an / Foto: Michael Nagle - POOL/AFP

Abschluss von Weinstein-Prozess: Anklage sieht Vergewaltigungsvorwürfe als erwiesen an

Zum Abschluss des erneuten Missbrauchsprozesses gegen den früheren US-Filmproduzenten Harvey Weinstein haben Verteidigung und Anklage gegensätzliche Bilder des Angeklagten und seiner Taten gezeichnet. Weinsteins Verteidiger Arthur Aidala stellte die drei Klägerinnen am Dienstag (Ortszeit) zunächst als unglaubwürdige "Frauen mit zerbrochenen Träumen" dar und forderte einen Freispruch. Für die Staatsanwaltschaft besteht aber kein Zweifel, dass der bereits wegen anderer sexueller Übergriffe inhaftierte Ex-Filmmogul ein Vergewaltiger ist.

Textgröße:

Weinstein habe die drei Frauen vergewaltigt - "deswegen sind wir hier", sagte Staatsanwältin Nicole Blumberg zu Beginn ihres Schlussplädoyers. Dass die Klägerinnen auch nach den mutmaßlichen Taten noch Kontakt zu dem damals mächtigen Filmmogul hielten, begründete Blumberg damit, dass die Frauen die Übergriffe aus Angst vor Repressionen durch Weinstein verdrängt hätten.

Die Klägerinnen hätten "gewusst, dass es notwendig ist, auf seiner Seite zu bleiben", sagte die Staatsanwältin in ihrem Abschlussplädoyer. Sie hätten "seine Vergeltung gefürchtet" und daher ihr "Trauma begraben, als wäre nichts gewesen".

Weinsteins Anwalt Aidala stellte die Klägerinnen hingegen wie bereits in der Verhandlung als unglaubwürdig dar. Die Vergewaltigungsvorwürfe stammten von "Frauen mit zerbrochenen Träumen", sagte der erfahrene Strafverteidiger. Weinstein habe Sex mit ihnen gehabt, weil sie ihre Schönheit und ihre Reize genutzt hätten, einen älteren Mann dazu zu bewegen, etwas für ihre Karriere zu tun. Aidala rief die Geschworenen daher auf, dem Grundsatz "im Zweifel für den Angeklagten" zu folgen und Weinstein freizusprechen.

Nach den Abschlussplädoyers, die am Mittwoch fortgesetzt werden sollten, wird Richter Curtis Farber die Geschworenen belehren, die sich dann zur Urteilsfindung zurückziehen. Dem 73 Jahre alten Weinstein droht eine lebenslange Gefängnisstrafe.

Die Klägerinnen sind seine ehemalige Produktionsassistentin Miriam "Mimi" Haley, die frühere Schauspielerin Jessica Mann sowie das ehemalige Model Kaja Sokola. Sie hatten der Jury in den vergangenen Wochen berichtet, wie Weinstein sie zum Sex gezwungen habe. Sokola war nach eigenen Angaben bei der ersten Vergewaltigung durch Weinstein erst 16, also minderjährig. Der frühere Hollywood-Mogul versichert hingegen, dass all seine sexuellen Kontakte einvernehmlich waren.

In einem ersten Verfahren mit Haley und Mann war Weinstein wegen sexueller Übergriffe und Vergewaltigung bereits 2020 zu 23 Jahren Haft verurteilt worden. Das oberste New Yorker Gericht hob das Urteil jedoch wegen Verfahrensfehlern auf und ordnete die Neuverhandlung an, die im April begann. Haley und Mann mussten deshalb erneut vor Gericht aussagen.

Weinstein verbüßt derzeit bereits eine 16-jährige Gefängnisstrafe in Kalifornien, die wegen der Vergewaltigung und des Angriffs auf eine Schauspielerin gegen ihn verhängt worden war. Der einst mächtige Produzent von Hollywood-Kassenschlagern wie "Pulp Fiction" und "Shakespeare in Love" gilt vielen Schauspielerinnen als "Monster", seit die Zeitung "New York Times" und das Magazin "New Yorker" vor mehr als sieben Jahren mit ihren Enthüllungen ein Erdbeben in der Filmbranche ausgelöst hatten.

Die Artikel führten zur Gründung der MeToo-Bewegung. Der Name Weinstein wurde weltweit zum Synonym für Männer, die ihre Machtstellung gegenüber Frauen ausnutzen. Der frühere Filmproduzent bestreitet allerdings bis heute jegliches Fehlverhalten. Er ist mittlerweile körperlich gebrechlich und sitzt im Rollstuhl. In dem New Yorker Prozess schwieg er durchgängig, scherzte und lachte aber wiederholt mit seinem Anwaltsteam.

H.Hayashi--JT