The Japan Times - Überlastung im Bamf verhinderte offenbar Abschiebung von Aschaffenburg-Täter

EUR -
AED 4.115434
AFN 72.82921
ALL 91.657888
AMD 405.522397
ANG 2.006002
AOA 1028.567112
ARS 1700.646865
AUD 1.604307
AWG 2.016797
AZN 1.909201
BAM 1.955011
BBD 2.25651
BDT 138.145507
BGN 1.8862
BHD 0.423136
BIF 3361.329086
BMD 1.120443
BND 1.434621
BOB 13.270647
BRL 5.591912
BSD 1.120358
BTN 108.310792
BWP 15.412851
BYN 3.408225
BYR 21960.683364
BZD 2.253311
CAD 1.598368
CDF 2588.223802
CHF 0.930751
CLF 0.027723
CLP 1094.639669
CNY 7.498173
CNH 7.498935
COP 3580.140405
CRC 511.198352
CUC 1.120443
CUP 26.889153
CVE 110.64419
CZK 24.384542
DJF 199.125576
DKK 7.476273
DOP 68.687509
DZD 150.950644
EGP 58.714914
ERN 16.806645
ETB 180.537424
FJD 2.517916
FKP 0.848268
GBP 0.847216
GEL 2.902385
GGP 0.848268
GHS 13.188051
GIP 0.848268
GMD 82.356877
GNF 9809.479115
GTQ 8.565468
GYD 234.331291
HKD 8.794078
HNL 30.18517
HRK 7.535656
HTG 146.70951
HUF 364.995955
IDR 20046.294405
ILS 3.432433
IMP 0.848268
INR 108.25827
IQD 1468.340589
IRR 1993794.756851
ISK 136.862548
JEP 0.848268
JMD 177.818271
JOD 0.794438
JPY 177.338165
KES 145.44514
KGS 97.983173
KHR 4560.20352
KMF 492.995325
KPW 1008.399082
KRW 1501.887083
KWD 0.348413
KYD 0.933628
KZT 509.106905
LAK 25154.510453
LBP 100335.67362
LKR 370.693776
LRD 191.876296
LSL 18.498942
LTL 3.308377
LVL 0.677745
LYD 7.19889
MAD 11.017881
MDL 20.087986
MGA 5044.798945
MKD 61.545723
MMK 2352.58741
MNT 4034.546412
MOP 9.055887
MRU 45.069864
MUR 53.17665
MVR 17.311269
MWK 1950.6917
MXN 20.631954
MYR 4.577574
MZN 71.607937
NAD 18.498937
NGN 1489.06917
NIO 41.293971
NOK 10.713008
NPR 173.296868
NZD 1.995802
OMR 0.431082
PAB 1.120348
PEN 3.843684
PGK 4.987933
PHP 70.302241
PKR 310.401978
PLN 4.388668
PYG 6372.42945
QAR 4.078831
RON 5.340074
RSD 117.29026
RUB 95.416458
RWF 1652.653467
SAR 4.205722
SBD 9.051019
SCR 15.51375
SDG 673.9506
SEK 11.203538
SGD 1.433387
SHP 0.846576
SLE 27.641745
SLL 23495.120995
SOS 640.337294
SRD 42.232303
STD 23190.908531
STN 24.621736
SVC 9.803133
SYP 14568.000545
SZL 18.498928
THB 37.557664
TJS 10.307158
TMT 3.932755
TND 3.371982
TOP 2.697758
TRY 55.20464
TTD 7.610998
TWD 35.810932
TZS 2957.969971
UAH 50.319902
UGX 4581.192898
USD 1.120443
UYU 45.001847
UZS 13327.670202
VES 981.173757
VND 29018.914224
VUV 134.508662
WST 3.121032
XAF 655.957
XAG 0.018422
XAU 0.00026713469
XCD 3.028054
XCG 2.019194
XDR 0.792211
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.652664
ZAR 18.509836
ZMK 10085.335807
ZMW 22.267018
ZWL 360.782198
SSP 6446.200144
MXV 2.330891
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Überlastung im Bamf verhinderte offenbar Abschiebung von Aschaffenburg-Täter
Überlastung im Bamf verhinderte offenbar Abschiebung von Aschaffenburg-Täter / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP/Archiv

Überlastung im Bamf verhinderte offenbar Abschiebung von Aschaffenburg-Täter

Überlastung im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) war offenbar einer der Gründe dafür, dass der Täter von Aschaffenburg nicht schon 2023 abgeschoben worden ist. Verzögerungen bei der Kommunikation der zuständigen Behörden über den Fall des Afghanen könnten "der hohen Arbeitsbelastung im Jahr 2023 aufgrund der hohen Zugangszahlen geschuldet sein", zitierte die "Bild" am Mittwoch aus einem internen Dokument des Bundesinnenministeriums. Ein Sprecher des Innenministeriums räumte gegenüber AFP ein, dass es im Bamf "insbesondere im Jahr 2023 lange Verfahrensdauern" gegeben habe.

Textgröße:

Das Flüchtlingsbundesamt (Bamf) informierte die zuständige Ausländerbehörde Unterfranken laut Bundesinnenministerium am 26. Juli 2023 darüber, dass der abgelehnte afghanische Asylbewerber nach Bulgarien abgeschoben werden müsse - allerdings endete die Überstellungsfrist schon sieben Tage später am 2. August. Damit war die Frist für die Umsetzung der Rückführung nach Bulgarien zu kurz. Die Zuständigkeit für den Afghanen ging damit von Bulgarien auf Deutschland über.

Die "Bild" zitierte aus einem internen Schreiben des Bundesinnenministeriums, in dem die langsame Behördenkommunikation auf Überlastung zurückgeführt wird: "Diese Verzögerung beim Versand der Abschlussmitteilung ist rückwirkend nicht mehr aufklärbar, wird aber der hohen Arbeitsbelastung im Jahr 2023 aufgrund der hohen Zugangszahlen geschuldet sein."

Der Sprecher des Innenministeriums wies gegenüber AFP darauf hin, dass die Bundesregierung inzwischen Konsequenzen gezogen habe: "Das Bamf wurde personell nochmal deutlich gestärkt. 2024 hat das Bamf Personalmittel für 1140 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten."

Das Innenministerium stellte den Zeitablauf der Asylentscheidung wie folgt dar: Am 19. Juni 2023 erließ das Bamf den Bescheid über die Ablehnung des Asylantrags und die Anordnung der Abschiebung nach Bulgarien. Zwei Tage später wurde die Ausländerbehörde Unterfranken darüber informiert. Allerdings erhielt diese Behörde erst über einen Monat später, am 26. Juli 2023, die Mitteilung über die Unanfechtbarkeit der Entscheidung.

Der afghanische Attentäter hätte gemäß des europäischen Dublin-Verfahrens nach Bulgarien abgeschoben werden müssen, weil er über dieses EU-Land nach Deutschland gekommen war.

Der Ministeriumssprecher wies darauf hin, dass das "dysfunktionale Dublin-System" nun durch das Gemeinsame Europäische Asylsystem ersetzt werde, "das insbesondere Deutschland in der EU vorangebracht und nach langen und schwierigen Verhandlungen zum Abschluss gebracht hat". Dieses Asylsystem ermögliche "funktionierende Verfahren, damit Personen auch wirklich in die zuständigen EU-Staaten überstellt werden".

Der als psychisch krank geltende mutmaßliche Täter war in der vergangenen Woche in einem Park in Aschaffenburg mit einem Messer auf eine Kindergartengruppe losgegangen. Ein zwei Jahre alter Junge starb. Ein 41 Jahre alter Passant, der helfen wollte, wurde ebenfalls tödlich verletzt. Drei weitere Menschen wurden verletzt.

K.Yamaguchi--JT