The Japan Times - Brände rund um Los Angeles wüten weiter unkontrolliert - bereits mindestens fünf Tote

EUR -
AED 4.114832
AFN 72.82921
ALL 91.604903
AMD 405.522397
ANG 2.006002
AOA 1028.567112
ARS 1700.646865
AUD 1.608445
AWG 2.016797
AZN 1.909201
BAM 1.955264
BBD 2.256782
BDT 138.162147
BGN 1.8862
BHD 0.423284
BIF 3352.581483
BMD 1.120443
BND 1.434807
BOB 13.270647
BRL 5.591912
BSD 1.120493
BTN 108.324322
BWP 15.414777
BYN 3.408666
BYR 21960.683364
BZD 2.253583
CAD 1.597981
CDF 2588.223802
CHF 0.929592
CLF 0.027723
CLP 1094.639669
CNY 7.498173
CNH 7.493191
COP 3580.140405
CRC 511.259929
CUC 1.120443
CUP 26.892632
CVE 110.64419
CZK 24.384542
DJF 199.535333
DKK 7.476273
DOP 67.911394
DZD 150.950644
EGP 58.714914
ERN 16.806645
ETB 182.050423
FJD 2.517916
FKP 0.847047
GBP 0.84616
GEL 2.902385
GGP 0.847047
GHS 13.188051
GIP 0.847047
GMD 82.356877
GNF 9857.299366
GTQ 8.565468
GYD 234.331291
HKD 8.793802
HNL 30.07676
HRK 7.535656
HTG 146.7298
HUF 364.995955
IDR 20046.294405
ILS 3.432433
IMP 0.847047
INR 108.431439
IQD 1697.534921
IRR 1993794.756851
ISK 136.862548
JEP 0.847047
JMD 177.841276
JOD 0.794438
JPY 177.349369
KES 145.320186
KGS 97.983173
KHR 4549.75349
KMF 492.995325
KPW 1008.399082
KRW 1501.887083
KWD 0.348413
KYD 0.933744
KZT 509.170501
LAK 25127.115847
LBP 100341.809048
LKR 370.738428
LRD 191.607505
LSL 18.538521
LTL 3.308377
LVL 0.677745
LYD 7.205026
MAD 11.017881
MDL 20.090496
MGA 4996.631058
MKD 61.558135
MMK 2353.045771
MNT 4033.221582
MOP 9.057019
MRU 44.776732
MUR 53.17665
MVR 17.311269
MWK 1942.967679
MXN 20.631954
MYR 4.577574
MZN 71.607937
NAD 18.538521
NGN 1489.06917
NIO 41.238702
NOK 10.713008
NPR 173.318515
NZD 1.998472
OMR 0.431082
PAB 1.120493
PEN 3.842747
PGK 5.080608
PHP 70.302241
PKR 310.28559
PLN 4.388668
PYG 6373.2539
QAR 4.078831
RON 5.340074
RSD 117.34785
RUB 95.416458
RWF 1651.647493
SAR 4.203761
SBD 9.051019
SCR 16.442544
SDG 673.9506
SEK 11.203538
SGD 1.433499
SHP 0.846576
SLE 27.641745
SLL 23495.120995
SOS 640.324568
SRD 42.232303
STD 23190.908531
STN 24.493289
SVC 9.804314
SYP 14568.000545
SZL 18.534922
THB 37.594267
TJS 10.308676
TMT 3.932755
TND 3.371982
TOP 2.697758
TRY 55.149667
TTD 7.611915
TWD 35.810932
TZS 2958.289508
UAH 50.326412
UGX 4581.192898
USD 1.120443
UYU 45.001847
UZS 13334.346748
VES 981.173757
VND 29018.914224
VUV 134.464837
WST 3.121006
XAF 655.957
XAG 0.018422
XAU 0.00026713469
XCD 3.028054
XCG 2.019447
XDR 0.792211
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.652664
ZAR 18.509775
ZMK 10085.335807
ZMW 22.269899
ZWL 360.782198
SSP 6450.986431
MXV 2.330891
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Brände rund um Los Angeles wüten weiter unkontrolliert - bereits mindestens fünf Tote
Brände rund um Los Angeles wüten weiter unkontrolliert - bereits mindestens fünf Tote / Foto: JOSH EDELSON - AFP

Brände rund um Los Angeles wüten weiter unkontrolliert - bereits mindestens fünf Tote

Die außer Kontrolle geratenen Waldbrände rund um Los Angeles haben immer mehr Zerstörung und Todesopfer zur Folge. Die vorläufige Zahl der Toten sei von zwei auf fünf Tote gestiegen, sagte der Sheriff von Los Angeles, Robert Luna, am Mittwoch (Ortszeit) dem Radiosender KNX News. Er befürchtet nach eigenen Angaben einen weiteren Anstieg der Opferzahl. Der scheidende US-Präsident Joe Biden sicherte den zehntausenden Betroffenen Hilfe zu.

Textgröße:

"Ich bete wirklich, dass wir nicht weitere finden, aber ich glaube nicht, dass dies der Fall sein wird", sagte Luna mit Blick auf die bisherigen Todesopfer. Schließlich sei die Lage immer noch sehr instabil, es gebe "null Eindämmung bei diesem Feuer".

Mittlerweile wüten in der Region vier Brände gleichzeitig. Laut dem Feuerwehr-Chef des Bezirks Los Angeles, Anthony Marrone, sind die Einsatzkräfte überfordert mit dem Ausmaß der Brände und der Geschwindigkeit, mit der sie sich ausbreiteten. "Wir tun unser Bestes", sagte Marrone. "Aber nein, wir haben im Bezirk LA in allen Abteilungen nicht genügend Personal, um damit fertig zu werden."

Von den Waldbränden ist unter anderem der Nobel-Vorort Pacific Palisades in den Santa-Monica-Bergen betroffen. Dort brannten bereits rund 6500 Hektar mitsamt etwa tausend Gebäuden nieder. Auch in Santa Clarita und im Tal von San Fernando brachen Waldbrände aus.

Ein weiteres Feuer wütet seit Dienstag nördlich von Los Angeles in Altadena. In dem Vorort gingen rund 4300 Hektar in Flammen auf. William Gonzales kehrte am Mittwoch zu seinem Haus zurück, das er am Vortag hatte verlassen müssen. Durch das Feuer habe er "fast alles verloren", sagte er AFP. "Die Flammen haben unsere Träume verschlungen. Es ist hier nur noch Asche übrig."

Etwa 70.000 Menschen in den Brandgebieten wurden zur Evakuierung aufgerufen. Viele Menschen, die die Warnungen der Behörden nicht ernst genug genommen hätten, hätten "bedeutende Verletzungen" erlitten, sagte Feuerwehr-Chef Marrone. Der Bewohner Jesus Hernandez sagte, sein Hab und Gut "in ein paar Sekunden" in Flammen aufgehen zu sehen, sei "wirklich traurig".

Auch zahlreiche Filmstars wie Jamie Lee Curtis und andere Prominente mussten fliehen und um ihre Häuser fürchten. Mark Hamill, der als Luke Skywalker in "Star Wars" berühmt wurde, schilderte auf Instagram, er habe mit seiner Frau sein Haus in Malibu verlassen, um "dem schrecklichsten Feuer seit 1993" zu entkommen. Eine Reihe von Hollywood-Events wurden wegen der Brände abgesagt und Dreharbeiten verschoben.

Über Los Angles hing eine dunkle Rauchwolke, Brandgeruch lag in der kalifornischen Millionenmetropole in der Luft. Abgenickte Äste und umgestürzte Bäume behinderten die Zufahrt zu den Brandgebieten. Die Menschen wurden aufgefordert, von den Straßen weg zu bleiben, um die Lösch- und Rettungseinsätze nicht zu erschweren.

Außerdem wurden die Einwohner zum Wassersparen aufgefordert, weil aus den Hydranten in Pacific Palisades kein Wasser mehr zum Löschen des Feuers kam. Es sei "wirklich herausfordernd", die Brände mit einem städtischen Wassersystem zu bekämpfen, erklärte die Leiterin der Wasser- und Elektrizitätsbehörde von LA, Janisse Quninones.

Die Brände führten überdies laut der Website outage.us zu Stromausfällen in mehr als 1,5 Millionen Haushalten in der Region. In Kalifornien werden die oberirdischen Stromleitungen oft vom Netz genommen, um das Risiko weiterer Waldbrände zu verringern.

Der scheidende US-Präsident Biden traf in Los Angeles mit dem kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom zusammen und ließ sich über die Lage informieren. "Wir tun wirklich alles und das so lange es nötig ist, um diese Feuer einzudämmen", sagte Biden vor Reportern.

Der künftige US-Präsident Donald Trump erklärte in seinem Online-Netzwerk Truth Social, Kaliforniens demokratischer Gouverneur Newsom sei "verantwortlich" für diese "veritable Katastrophe". Dabei behauptete der Republikaner fälschlicherweise, der gegenwärtige Wassermangel sei auf die Umweltpolitik der kalifornischen Regierung zurückzuführen.

Die Wasserversorgung von Los Angeles speist sich großteils aus dem Colorado River. Von dem Wasser, das nach Südkalifornien fließt, wird der Großteil für Landwirtschaft genutzt - und nicht von den Einwohnern von LA und Umgebung oder der dortigen Feuerwehr.

Waldbrände sind im Westen der USA ein regelmäßig wiederkehrendes natürliches Phänomen. Wissenschaftlern zufolge führt der menschengemachte Klimawandel allerdings zu Wetterveränderungen, die zu häufigeren und intensiveren Waldbränden führen.

In Südkalifornien herrschte zwei Jahrzehnte lang Dürre. Es folgten zwei außergewöhnlich regenreiche Jahre, in denen die Vegetation emporschoss, die nun in der erneut unter Trockenheit leidenden Region den Flammen Nahrung bietet.

Der Meteorologe Daniel Swain erläuterte, die bis zu 160 Stundenkilometer starken Windböen seien stärker als die zu der Jahreszeit üblichen Santa-Ana-Winde. Allerdings sei der Wind nur "der Antreiber", "der wirkliche Katalysator" der Brände sei "diese unglaubliche vorangegangene Trockenheit". "Der fehlende Regen und die anormale Wärme und Trockenheit, die wir in den vergangenen sechs Monaten erlebt haben, ist etwas, das wir seit Beginn der Aufzeichnungen in den 1800er Jahren nicht erlebt haben", hob Swain hervor.

Y.Kato--JT