The Japan Times - Sprengstofffund in Berlin: Polizei fahndet weiter nach Mann mit Stoffbeutel

EUR -
AED 4.114832
AFN 72.82921
ALL 91.604903
AMD 406.788551
ANG 2.006002
AOA 1028.567112
ARS 1699.432415
AUD 1.608445
AWG 2.016797
AZN 1.909201
BAM 1.955264
BBD 2.256782
BDT 138.162147
BGN 1.8862
BHD 0.423284
BIF 3352.581483
BMD 1.120443
BND 1.434807
BOB 13.272364
BRL 5.591912
BSD 1.120493
BTN 108.324322
BWP 15.414777
BYN 3.408666
BYR 21960.683364
BZD 2.253583
CAD 1.599937
CDF 2588.223802
CHF 0.929592
CLF 0.027723
CLP 1094.639669
CNY 7.498173
CNH 7.493191
COP 3601.113392
CRC 511.259929
CUC 1.120443
CUP 26.892632
CVE 110.234799
CZK 24.384542
DJF 199.535333
DKK 7.476273
DOP 67.911394
DZD 150.950644
EGP 58.678924
ERN 16.806645
ETB 182.050423
FJD 2.517916
FKP 0.846731
GBP 0.84616
GEL 2.902385
GGP 0.846731
GHS 13.171391
GIP 0.846731
GMD 82.356877
GNF 9857.299366
GTQ 8.566653
GYD 234.36579
HKD 8.793353
HNL 30.07676
HRK 7.535656
HTG 146.7298
HUF 364.995955
IDR 20046.294405
ILS 3.432433
IMP 0.846731
INR 108.431439
IQD 1697.534921
IRR 1993794.756851
ISK 136.862548
JEP 0.846731
JMD 177.841276
JOD 0.794438
JPY 177.62948
KES 145.320186
KGS 97.983173
KHR 4549.75349
KMF 492.995325
KPW 1008.399082
KRW 1502.380078
KWD 0.348413
KYD 0.933744
KZT 509.170501
LAK 25127.115847
LBP 100341.809048
LKR 370.738428
LRD 191.607505
LSL 18.538521
LTL 3.308377
LVL 0.677745
LYD 7.205026
MAD 11.002985
MDL 20.090496
MGA 4996.631058
MKD 61.558135
MMK 2352.721168
MNT 4028.117652
MOP 9.057019
MRU 44.776732
MUR 53.17665
MVR 17.311269
MWK 1942.967679
MXN 20.418997
MYR 4.577574
MZN 71.607937
NAD 18.538521
NGN 1489.06917
NIO 41.238702
NOK 10.713008
NPR 173.318515
NZD 1.998472
OMR 0.431082
PAB 1.120493
PEN 3.842747
PGK 5.080608
PHP 70.302241
PKR 310.28559
PLN 4.388668
PYG 6373.2539
QAR 4.095578
RON 5.340074
RSD 117.34785
RUB 95.393865
RWF 1651.647493
SAR 4.209247
SBD 9.051019
SCR 16.442544
SDG 673.9506
SEK 11.203538
SGD 1.427337
SHP 0.846576
SLE 27.641745
SLL 23495.120995
SOS 640.324568
SRD 42.232303
STD 23190.908531
STN 24.493289
SVC 9.804314
SYP 14568.000545
SZL 18.534922
THB 37.594267
TJS 10.308676
TMT 3.932755
TND 3.344084
TOP 2.697758
TRY 55.149667
TTD 7.611915
TWD 35.810932
TZS 2958.289508
UAH 50.326412
UGX 4581.744725
USD 1.120443
UYU 45.007669
UZS 13334.346748
VES 981.173757
VND 29018.914224
VUV 133.748795
WST 3.121002
XAF 655.957
XAG 0.018422
XAU 0.00026713469
XCD 3.028054
XCG 2.019447
XDR 0.792211
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.652664
ZAR 18.532534
ZMK 10085.335807
ZMW 22.269899
ZWL 360.782198
SSP 6450.986431
MXV 2.306828
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Sprengstofffund in Berlin: Polizei fahndet weiter nach Mann mit Stoffbeutel
Sprengstofffund in Berlin: Polizei fahndet weiter nach Mann mit Stoffbeutel / Foto: Stefanie LOOS - AFP/Archiv

Sprengstofffund in Berlin: Polizei fahndet weiter nach Mann mit Stoffbeutel

Nach einem Sprengstofffund am Berliner S-Bahnhof Neukölln ist der Verdächtige weiter auf der Flucht. Die Ermittlungen übernahm ein für Sprengstoffdelikte zuständiges Dezernat des Landeskriminalamts, wie Berliner Polizei, Bundespolizei und Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten. Bundespolizisten wollten den Mann am Mittwochnachmittag kontrollieren - er flüchtete aber und ließ einen Stoffbeutel mit Sprengstoff zurück. Die Hintergründe sind weiter unklar.

Textgröße:

Der Beutel sei von einem Beamten festgehalten worden, der versucht habe, auch den Mann aufzuhalten. Dieser habe sich aber aus dem Griff lösen können, den Beutel fallengelassen und sei über die Gleise weggelaufen. In dem Beutel sei unter anderem ein mit Klebeband umwickeltes Päckchen gewesen.

Der Entschärfungsdienst der Bundespolizei habe den Inhalt als Sprengstoff identifiziert. Die Polizei sperrte eine nahegelegene Grünanlage ab, die Feuerwehr hob dort ein Erdloch aus. Gegen 19.50 Uhr am Mittwochabend wurde das Päckchen den Angaben zufolge kontrolliert gesprengt. Dabei sei niemand verletzt oder gefährdet worden.

Noch ist unklar, warum der Mann Sprengstoff bei sich trug. Die Polizei wertet auch Videoaufnahmen aus. Verschiedenen Medienberichten zufolge handelte es sich bei dem Sprengstoff um das hochexplosive Triacetontriperoxid (TATP). Das weiße Pulver ist vergleichsweise einfach herzustellen und kann eine große Sprengkraft entfesseln. TATP ist schon lange einer der bevorzugten Sprengstoffe von Dschihadisten, wird aber auch von Geldautomatensprengern eingesetzt.

Nach dem Sprengstofffund begann in der Öffentlichkeit eine Debatte über die Sicherheit an Bahnhöfen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) etwa warnte vor Terrorgefahr. Der GdP-Vorsitzende für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf, sagte der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe): "Auch in dem Bereich terroristischer Vorbereitungen oder Anschläge spielen Bahnhöfe immer mehr eine Rolle."

Es müsse aufgerüstet werden, forderte Roßkopf. Allein an Bahnhöfen fehlten der Bundespolizei etwa 3500 Beamte. Notwendig sei Überwachung mit modernster Technik zur Gesichtserkennung und Software, die mit Verhaltenserkennung arbeite.

SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese sagte der Zeitung, es werde deutlich, "wie hoch die Terrorgefahr auch bei uns ist." Unions-Parlamentsgeschäftsführer Thorsten Frei (CDU) nannte es gegenüber der "Rheinischen Post" ernüchternd zu sehen, "dass die Polizei nur zufällig auf einen Verdächtigen stößt, der hochgefährlichen Sprengstoff mitten in der Hauptstadt mit sich herumschleppt."

K.Yamaguchi--JT