The Japan Times - Sechs Menschen sterben in Wasserfluten von Polen über Österreich bis Rumänien

EUR -
AED 4.112979
AFN 72.796233
ALL 91.501696
AMD 406.322997
ANG 2.005101
AOA 1028.104804
ARS 1698.643109
AUD 1.605188
AWG 2.015891
AZN 1.899275
BAM 1.953105
BBD 2.254239
BDT 138.009564
BGN 1.885352
BHD 0.422792
BIF 3348.774443
BMD 1.11994
BND 1.433178
BOB 13.25747
BRL 5.589284
BSD 1.119231
BTN 108.200349
BWP 15.397204
BYN 3.404811
BYR 21950.816535
BZD 2.251044
CAD 1.596295
CDF 2587.059902
CHF 0.930283
CLF 0.02779
CLP 1093.743926
CNY 7.494804
CNH 7.496848
COP 3588.857709
CRC 510.672535
CUC 1.11994
CUP 26.862334
CVE 110.108639
CZK 24.385845
DJF 199.310527
DKK 7.475127
DOP 67.83337
DZD 150.784329
EGP 58.832666
ERN 16.799094
ETB 181.838831
FJD 2.516785
FKP 0.845981
GBP 0.845683
GEL 2.900213
GGP 0.845981
GHS 13.156317
GIP 0.845981
GMD 82.309792
GNF 9845.974174
GTQ 8.556849
GYD 234.097568
HKD 8.788922
HNL 30.041802
HRK 7.533807
HTG 146.56318
HUF 365.13
IDR 20054.142793
ILS 3.434412
IMP 0.845981
INR 107.275204
IQD 1695.622396
IRR 1992898.9538
ISK 136.811956
JEP 0.845981
JMD 177.64012
JOD 0.794066
JPY 177.328437
KES 145.4015
KGS 97.938946
KHR 4544.627517
KMF 492.77362
KPW 1007.946013
KRW 1495.555983
KWD 0.34838
KYD 0.932705
KZT 508.603647
LAK 25098.806419
LBP 100228.312252
LKR 370.320736
LRD 191.388217
LSL 18.517635
LTL 3.30689
LVL 0.67744
LYD 7.196908
MAD 10.990393
MDL 20.067771
MGA 4990.934858
MKD 61.536791
MMK 2351.901533
MNT 4027.474702
MOP 9.046815
MRU 44.726085
MUR 53.230594
MVR 17.303033
MWK 1940.726724
MXN 20.62655
MYR 4.574284
MZN 71.57557
NAD 18.517882
NGN 1490.930445
NIO 41.191322
NOK 10.711696
NPR 173.119387
NZD 1.998264
OMR 0.430615
PAB 1.119236
PEN 3.838452
PGK 5.074793
PHP 70.347872
PKR 309.936007
PLN 4.387419
PYG 6366.073483
QAR 4.090891
RON 5.33886
RSD 117.423425
RUB 95.304793
RWF 1649.779312
SAR 4.207244
SBD 9.046952
SCR 15.933865
SDG 673.648227
SEK 11.20097
SGD 1.433668
SHP 0.846195
SLE 27.629173
SLL 23484.564751
SOS 639.600296
SRD 42.213327
STD 23180.488967
STN 24.465258
SVC 9.793268
SYP 14561.455213
SZL 18.51404
THB 37.583492
TJS 10.296878
TMT 3.930988
TND 3.340257
TOP 2.696546
TRY 55.256255
TTD 7.603339
TWD 35.74791
TZS 2956.676423
UAH 50.269039
UGX 4576.501096
USD 1.11994
UYU 44.95616
UZS 13319.44239
VES 980.732914
VND 29011.475864
VUV 134.117985
WST 3.119599
XAF 655.957
XAG 0.018407
XAU 0.000267531002
XCD 3.026693
XCG 2.017172
XDR 0.791855
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.524434
ZAR 18.487295
ZMK 10080.802307
ZMW 22.244808
ZWL 360.6201
SSP 6448.088034
MXV 2.329494
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Sechs Menschen sterben in Wasserfluten von Polen über Österreich bis Rumänien
Sechs Menschen sterben in Wasserfluten von Polen über Österreich bis Rumänien / Foto: Daniel MIHAILESCU - AFP

Sechs Menschen sterben in Wasserfluten von Polen über Österreich bis Rumänien

Sintflutartiger Regen, reißende Flüsse, ganze Landstriche unter Wasser: Extremer Dauerregen hat am Wochenende große Teile von Polen, Tschechien, Österreich und Rumänien unter Wasser gesetzt - und mindestens sechs Menschen das Leben gekostet. Vier weitere Menschen wurden in Tschechien vermisst. Tausende Menschen mussten in den Regionen evakuiert werden, Hunderttausende waren ohne Strom, Straßen und Zugstrecken mussten gesperrt werden.

Textgröße:

Die verheerendsten Überschwemmungen wurden aus dem Südwesten Polens, dem Nordosten Tschechiens sowie aus Niederösterreich und Rumänien gemeldet. Ganze Städte und Dörfer standen dort unter Wasser, die Feuerwehren mussten zu tausenden Einsätzen ausrücken.

In Niederösterreich kam am Sonntag ein Feuerwehrmann bei Auspumparbeiten ums Leben, wie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mitteilte. Das Bundesland, das die Hauptstadt Wien umschließt, ist in Österreich am schlimmsten von den Fluten betroffen. Am Sonntag wurde ganz Niederösterreich zum Katastrophengebiet erklärt. Die Armee war unterstützend im Einsatz, mehrere Menschen mussten aus Häusern gerettet werden.

Mikl-Leitner sprach am Sonntagvormittag von einer "dramatischen Situation". Es gebe noch keine Entwarnung, es seien weitere massive Regenfälle vorhergesagt, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Erwartet wurden weitere 60 Liter Regen pro Quadratmeter in den nächsten Stunden. Besonders dramatisch war die Lage am Fluss Kamp, dort wurde ein Jahrhundert-Hochwasser befürchtet. Laut APA waren zahlreiche Ortschaften auf dem Landweg nicht mehr erreichbar.

Im Osten Österreichs wurde der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Amstetten und St. Valentin unterbrochen, wie die staatliche Eisenbahngesellschaft ÖBB mitteilte. Die Strecke ist Teil der Bahnverbindung zwischen Wien und Deutschland.

Auch in der österreichischen Hauptstadt standen erste Häuser unter Wasser. Dort trat der Wienfluss über die Ufer. Es wurden mehrere U-Bahn-Strecken gesperrt.

Auch in Polen, Tschechien und Rumänien liefen die Rettungsarbeiten am Sonntag auf Hochtouren, dort waren hunderttausende Haushalte ohne Strom. In Rumänien waren bereits am Samstag mindestens vier Menschen in der Region Galati im Südosten des Landes ums Leben gekommen. Dort standen Menschen bis zum Oberkörper im Wasser, tausende Haushalte waren betroffen. Präsident Klaus Iohannis sprach von "dramatischen Folgen" des Klimawandels.

Der polnische Regierungschef Donald Tusk, der seit Samstag in den Hochwassergebieten im Südwesten seines Landes unterwegs ist, bestätigte am Sonntag den Tod eines Menschen in Polen. "Wir haben einen ersten Todesfall durch Ertrinken in der Region Klodzko" an der polnisch-tschechischen Grenze, erklärte Tusk. Er kündigte weitere Evakuierungen sowie die Einrichtung des Internet-Satelliten-Systems Starlink an, um die Kommunikation zu gewährleisten.

Im Südwesten Polens hat das Hochwasser des Flusses Biala die Wälle und Dämme in den Städten Glucholazy und Ladek Zdroj überflutet. "Wir gehen unter", sagte der Bürgermeister von Glucholazy und rief die Einwohner auf, sich in Sicherheit zu bringen. Tausende Menschen mussten evakuiert werden. Die Behörden riefen die Armee zur Hilfe, um die Feuerwehren vor Ort zu unterstützen. Der Zugverkehr zwischen Polen und Tschechien wurde eingestellt, wie die polnische Nachrichtenagentur PAP berichtete. Der polnisch-tschechische Grenzübergang Golkowice war schon am Samstag geschlossen worden.

In Tschechien wurden vier Menschen von den Fluten weggerissen und gelten als vermisst. Die Polizei berichtete, drei Menschen seien in einem Auto in der Stadt Lipova-Lazne im Nordosten des Landes von einem Fluss weggeschwemmt worden. Ein Mann wurde demnach im Südosten vom Hochwasser eines Baches fortgerissen.

Die Lage in Tschechien ist besonders im Nordosten des Landes schlimm. Dort wurde ein großer Teil der Stadt Opava wegen Hochwassers evakuiert. Im Süden des Landes lief ein Staudamm über und überflutete die Städte und Dörfer der Umgebung. In Brno im Südosten Tschechiens war schon am Samstag ein Krankenhaus evakuiert worden, die nordöstliche Region Mähren erklärte den Notstand. In der slowakischen Hauptstadt Bratislava wurde am Samstag ebenfalls der Notstand erklärt.

In Österreich sorgten auch Sturm und Schnee für Chaos. Tirol war stellenweise von einer bis zu einem Meter hohen Schneeschicht bedeckt - in der vergangenen Woche waren noch Temperaturen von mehr als 30 Grad gemessen worden.

Das Sturmtief "Boris", das in Deutschland "Anett" heißt, zieht derzeit über Mittel- und Osteuropa hinweg. Auch in den deutschen Bundesländern Sachsen und Bayern stiegen am Wochenende die Pegel.

K.Yoshida--JT