The Japan Times - Ministerpräsident Wüst kündigt nach Anschlag in Solingen Aufklärung an

EUR -
AED 4.098907
AFN 72.546788
ALL 91.35995
AMD 404.265972
ANG 1.998242
AOA 1024.587511
ARS 1692.867785
AUD 1.603869
AWG 2.008995
AZN 1.896229
BAM 1.953268
BBD 2.248805
BDT 137.449386
BGN 1.878903
BHD 0.421439
BIF 3340.750263
BMD 1.116108
BND 1.429921
BOB 13.225621
BRL 5.565583
BSD 1.116513
BTN 106.875646
BWP 15.360815
BYN 3.367475
BYR 21875.724466
BZD 2.245609
CAD 1.594322
CDF 2578.210144
CHF 0.931394
CLF 0.027702
CLP 1090.292659
CNY 7.469164
CNH 7.472044
COP 3566.903841
CRC 508.522669
CUC 1.116108
CUP 26.798266
CVE 110.122268
CZK 24.366376
DJF 198.354999
DKK 7.475761
DOP 67.800907
DZD 150.319701
EGP 58.762232
ERN 16.741626
ETB 182.383541
FJD 2.508174
FKP 0.843087
GBP 0.845022
GEL 2.890597
GGP 0.843087
GHS 13.130746
GIP 0.843087
GMD 82.031
GNF 9823.092084
GTQ 8.535631
GYD 233.486913
HKD 8.759247
HNL 29.971616
HRK 7.535626
HTG 146.217864
HUF 364.836834
IDR 20037.493946
ILS 3.429935
IMP 0.843087
INR 106.699683
IQD 1692.67576
IRR 1986081.399207
ISK 136.209477
JEP 0.843087
JMD 177.939369
JOD 0.791332
JPY 177.071215
KES 144.804016
KGS 97.60421
KHR 4533.043409
KMF 491.087667
KPW 1004.497907
KRW 1489.13385
KWD 0.34759
KYD 0.930477
KZT 503.000025
LAK 25106.459051
LBP 99988.91077
LKR 369.590966
LRD 190.381537
LSL 18.471528
LTL 3.295578
LVL 0.675122
LYD 7.174701
MAD 10.802998
MDL 19.997722
MGA 5036.472135
MKD 61.498087
MMK 2343.855857
MNT 4013.697018
MOP 9.025298
MRU 44.881025
MUR 53.048467
MVR 17.243932
MWK 1936.190468
MXN 20.35309
MYR 4.559409
MZN 71.330814
NAD 18.471528
NGN 1484.713956
NIO 41.085276
NOK 10.68448
NPR 171.004294
NZD 1.998347
OMR 0.429149
PAB 1.116533
PEN 3.844379
PGK 4.990532
PHP 70.056454
PKR 309.155897
PLN 4.383957
PYG 6351.653686
QAR 4.08161
RON 5.332543
RSD 117.383348
RUB 93.671122
RWF 1646.336651
SAR 4.192963
SBD 9.016003
SCR 15.628678
SDG 671.341051
SEK 11.203256
SGD 1.429746
SHP 0.843301
SLE 27.534215
SLL 23404.225846
SOS 638.161432
SRD 42.040487
STD 23101.190283
STN 24.46741
SVC 9.770336
SYP 14511.641585
SZL 18.465405
THB 37.519658
TJS 10.289272
TMT 3.91754
TND 3.340171
TOP 2.687321
TRY 55.058298
TTD 7.592887
TWD 35.651293
TZS 2946.535064
UAH 50.263552
UGX 4611.857203
USD 1.116108
UYU 44.910985
UZS 13287.539668
VES 977.377908
VND 28948.503341
VUV 133.659177
WST 3.108927
XAF 655.957
XAG 0.018505
XAU 0.000267531279
XCD 3.016338
XCG 2.01232
XDR 0.789147
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 263.611964
ZAR 18.462498
ZMK 10046.317528
ZMW 22.163876
ZWL 359.386447
SSP 6426.029616
MXV 2.298611
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Ministerpräsident Wüst kündigt nach Anschlag in Solingen Aufklärung an
Ministerpräsident Wüst kündigt nach Anschlag in Solingen Aufklärung an / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Ministerpräsident Wüst kündigt nach Anschlag in Solingen Aufklärung an

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat drei Tage nach dem tödlichen Messeranschlag in Solingen umfassende Aufklärung angekündigt. Mit Blick auf die nicht erfolgte Abschiebung des Verdächtigen sei im "konkreten Fall" zu schauen, "ob alles richtig gelaufen ist", sagte er am Montag in Solingen. "Wenn etwas schief gelaufen ist, muss das auch klar benannt werden." Neben Wüst gedachte am Montag auch Bundeskanzler Olaf Scholz in Solingen der Opfer des Attentats vom Freitag.

Textgröße:

Wüst rückte dabei auch die Arbeitsbedingungen der für Asylverfahren und Abschiebungen zuständigen Behörden in den Blick, denen es "unglaublich schwer" gemacht werde, "auch nur nach Europa abzuschieben". Wüst verwies auf "Fristen, bürokratische Hemmnisse" oder "Schlupflöcher", die ausgenutzt werden könnten. Es sei unter anderem zu schauen, ob die Behörden ausreichend mit Rechten ausgestattet seien, fügte er hinzu.

Der 26-jährige Verdächtige aus Syrien hätte laut Medienberichten aus Deutschland abgeschoben werden sollen. Er soll 2022 über Bulgarien in die EU eingewandert sein und schließlich im nordrhein-westfälischen Bielefeld einen Asylantrag gestellt haben. Ein Abschiebeversuch nach Bulgarien soll gescheitert sein, weil der Mann nicht anzutreffen gewesen sei. Später habe er in einem deutschen Asylverfahren dann subsidiären Schutz erhalten.

Auch Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) sah angesichts der Unklarheit über die Abläufe bei der Abschiebung offene Fragen. "Ich glaube, es liegt nicht an einem einzelnen Vorgang, der da falsch gelaufen ist, sondern man muss auf das System gucken", sagte Reul am Montag im Deutschlandfunk. Es müsse untersucht werden, "wie funktionieren bei uns Abschiebungen und wie kompliziert ist das in einem Rechtsstaat".

In dem konkreten Fall seien offenbar Fristen verstrichen, um den Mann innerhalb der EU nach Bulgarien abzuschieben, wo er zuerst europäischen Boden betreten habe, sagte Reul weiter. Die zuständige Behörde habe versucht, ihn abzuholen, er sei aber nicht angetroffen worden. Der Mann sei aber "nicht untergetaucht", sondern habe sich immer wieder in der Flüchtlingsunterkunft aufgehalten, betonte der Landesinnenminister.

Wüst forderte von der Politik insgesamt "Taten". Die Menschen hätten nach dem Anschlag in Solingen "zu Recht die Erwartung", dass nun Antworten gegeben folgten, sagte Wüst. Dabei mahnte er auch ein Umdenken in der Migrationspolitik an. "Es geht um die Frage, ob Menschen, die dauerhaft kein Recht haben, hier zu sein, einfacher dieses Land wieder verlassen können oder am besten erst gar nicht kommen." Es müsse zudem möglich sein, wenigstens in Teile von Syrien sowie nach Afghanistan abzuschieben.

Am Freitagabend waren bei der Messerattacke während eines Stadtfestes drei Menschen getötet und acht weitere verletzt worden. Der 26-jährige mutmaßliche Täter stellte sich am Samstag und wurde festgenommen. Der Generalbundesanwalt ermittelt wegen Terrorverdachts, der Beschuldigte soll die Tat als Mitglied der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verübt haben.

Y.Kimura--JT