The Japan Times - Reporter ohne Grenzen: Lage von Journalisten hat sich weltweit verschlechtert

EUR -
AED 4.092925
AFN 72.441397
ALL 90.723112
AMD 402.249276
ANG 1.994678
AOA 1023.09155
ARS 1715.709784
AUD 1.583517
AWG 2.006062
AZN 1.896801
BAM 1.954807
BBD 2.24336
BDT 138.177346
BGN 1.947921
BHD 0.420381
BIF 3341.717888
BMD 1.114479
BND 1.42705
BOB 13.25039
BRL 5.948423
BSD 1.113884
BTN 105.874806
BWP 15.409105
BYN 3.276977
BYR 21843.788546
BZD 2.240232
CAD 1.564204
CDF 2580.018673
CHF 0.923412
CLF 0.027819
CLP 1098.407904
CNY 7.431736
CNH 7.427691
COP 3521.909691
CRC 506.520037
CUC 1.114479
CUP 26.733423
CVE 110.20903
CZK 24.330076
DJF 198.360152
DKK 7.474387
DOP 68.31408
DZD 150.728636
EGP 62.526838
ERN 16.717185
ETB 181.194641
FJD 2.510699
FKP 0.834993
GBP 0.836812
GEL 2.889886
GGP 0.834993
GHS 12.982523
GIP 0.834993
GMD 82.471231
GNF 9857.993579
GTQ 8.5126
GYD 233.422503
HKD 8.742698
HNL 29.905276
HRK 7.533324
HTG 145.917205
HUF 366.676994
IDR 20202.160968
ILS 3.367627
IMP 0.834993
INR 105.900526
IQD 1688.612129
IRR 2025016.717515
ISK 136.390629
JEP 0.834993
JMD 177.229993
JOD 0.790129
JPY 175.819654
KES 144.804194
KGS 97.460297
KHR 4547.608869
KMF 491.484956
KPW 1003.031064
KRW 1478.423124
KWD 0.346748
KYD 0.928233
KZT 509.112309
LAK 25069.930716
LBP 99748.100006
LKR 370.311936
LRD 189.36468
LSL 18.577499
LTL 3.290766
LVL 0.674138
LYD 7.15505
MAD 10.971928
MDL 20.116603
MGA 5070.356756
MKD 61.548742
MMK 2340.151513
MNT 4011.463853
MOP 9.000669
MRU 44.749471
MUR 52.736817
MVR 17.218759
MWK 1931.527732
MXN 20.74893
MYR 4.555956
MZN 71.226281
NAD 18.577332
NGN 1495.096036
NIO 40.988448
NOK 10.396445
NPR 169.400449
NZD 1.95562
OMR 0.428493
PAB 1.113919
PEN 3.837482
PGK 4.993464
PHP 71.173992
PKR 308.243058
PLN 4.397567
PYG 6480.708747
QAR 4.060538
RON 5.351302
RSD 117.512874
RUB 89.771282
RWF 1648.570163
SAR 4.179702
SBD 8.98788
SCR 15.524315
SDG 670.356107
SEK 11.064899
SGD 1.426946
SHP 0.835129
SLE 25.57771
SLL 23370.072448
SOS 636.571003
SRD 41.960689
STD 23067.46533
STN 24.486466
SVC 9.74705
SYP 14490.455704
SZL 18.569403
THB 37.608657
TJS 10.247344
TMT 3.900677
TND 3.335506
TOP 2.683398
TRY 55.487013
TTD 7.560991
TWD 36.11692
TZS 2947.345587
UAH 50.849976
UGX 4884.431768
USD 1.114479
UYU 44.657321
UZS 13294.010016
VES 958.37947
VND 28791.450679
VUV 132.336833
WST 3.081233
XAF 655.957
XAG 0.02047
XAU 0.000274705541
XCD 3.011936
XCG 2.007462
XDR 0.787994
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 263.183983
ZAR 18.49779
ZMK 10031.64791
ZMW 22.46329
ZWL 358.861786
SSP 6403.464186
MXV 2.340312
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Reporter ohne Grenzen: Lage von Journalisten hat sich weltweit verschlechtert
Reporter ohne Grenzen: Lage von Journalisten hat sich weltweit verschlechtert / Foto: Anthony WALLACE - AFP

Reporter ohne Grenzen: Lage von Journalisten hat sich weltweit verschlechtert

Durch Kriege und Krisen hat sich die Situation von Journalistinnen und Journalisten weltweit verschlechtert. Als besonders dramatisch stufte die Organisation Reporter ohne Grenzen am Dienstag die Entwicklung in Russland und Hongkong ein. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) rief dazu auf, die Freiheit der Presse in Deutschland und in der Welt zu schützen. "Damit verteidigen wir unsere Demokratie." Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) würdigte die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten in der Ukraine.

Textgröße:

Scholz schrieb auf Twitter: "Die Demokratie stirbt dort, wo die freie Presse unterdrückt wird. Das beobachten wir überall in der Welt – auch in Russland." Mit Zensur, Desinformation, Drohungen und "roher Gewalt" werde versucht, eine freie und unabhängige Berichterstattung zu verhindern.

Baerbock erklärte, die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten in der Ukraine sei "unersetzlich und zugleich lebensgefährlich". Seit Beginn des russischen Angriffskriegs seien in der Ukraine mindestens zehn Medienschaffende getötet worden.

"Medienschaffende leisten in diesem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg wie auch in zahlreichen anderen Konflikten oft als erste Zeugen den entscheidenden Beitrag zur Dokumentation von bewaffneten Kämpfen", erklärte Baerbock. "Sie sind das Sprachrohr der Opfer, die sonst kein Gehör finden und nicht sichtbar wären, sie belegen Menschenrechtsverletzungen aber auch Kriegsverbrechen." Das habe sich unter anderem in Mariupol und Butscha gezeigt.

Die Arbeit der Medien sei umso wichtiger, da Moskau seinen Angriffskrieg mit "gezielten Desinformationskampagnen" begleite. "Dagegen setzen wir uns für unabhängige und faktenbasierte Berichterstattung sowie für freie digitale Medien ein – sie bringen die Wahrheit ans Licht."

Auch Reporter ohne Grenzen erklärte, Kriege und Krisen stellten nicht nur eine akute Gefahr für Leib und Leben von Berichterstattern dar, sondern würden oft auch von "vielfältigen Repressionen" begleitet, mit denen Regierungen für sich "Informationshoheit" erringen wollten.

So sei in Russland mit Kriegsbeginn die Pressefreiheit "de facto abgeschafft" worden. In der aktuellen Rangliste liegt das Land auf dem 155. Platz. Auch in Myanmar (Rang 176) und Afghanistan (Rang 156) sei unabhängiger Journalismus "kaum noch möglich". Auf den letzten beiden der insgesamt 180 Plätze liegen Eritrea und Nordkorea.

Die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong ist in der Rangliste regelrecht abgestürzt: um 68 Positionen auf Rang 148. Reporter ohne Grenzen begründete die Verschlechterung mit dem sogenannten Sicherheitsgesetz, das die Regierung in Peking 2020 erlassen hatte. Es ermögliche den Behörden, kritische Medien zum Schweigen zu bringen und Journalisten zu verhaften.

In Europa sticht die erhebliche Verschlechterung der Lage in Österreich hervor. Das Land liegt nur noch auf Platz 31 - und damit im Mittelfeld der Staaten mit einer "zufriedenstellenden" Pressefreiheit. Als Gründe für den Abwärtstrend wurden neben Angriffen auf Journalistinnen und Journalisten bei Corona-Demos auch "Schikanen seitens der Polizei, bezahlte Umfragen in Boulevardmedien und eine Politik, die durch Korruption und Bestechung geprägt ist", genannt.

In Deutschland stieg die Zahl der verifizierten gewaltsamen Angriffe auf Medienschaffende den Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahr von 65 auf 80 - und damit auf einen neuen Höchststand. Im Ranking verlor Deutschland daher leicht und fiel um drei Plätze auf Rang 16.

Weltweit wird nur noch acht Staaten eine gute Situation der Pressefreiheit attestiert. Das Spitzentrio bilden Norwegen, Dänemark und Schweden.

Y.Ishikawa--JT