The Japan Times - Juristenverbände begrüßen Vorschläge zum Schutz des Verfassungsgerichts

EUR -
AED 4.110333
AFN 72.748813
ALL 91.436253
AMD 404.855092
ANG 2.003395
AOA 1027.443103
ARS 1699.570493
AUD 1.602868
AWG 2.014594
AZN 1.903546
BAM 1.956602
BBD 2.253724
BDT 137.806485
BGN 1.955988
BHD 0.422573
BIF 3355.375317
BMD 1.119219
BND 1.432468
BOB 13.164455
BRL 5.606501
BSD 1.118959
BTN 106.559677
BWP 15.372095
BYN 3.369736
BYR 21936.68751
BZD 2.250472
CAD 1.590505
CDF 2585.395383
CHF 0.93199
CLF 0.027855
CLP 1096.273221
CNY 7.48998
CNH 7.490892
COP 3571.471802
CRC 509.401969
CUC 1.119219
CUP 26.856008
CVE 110.310214
CZK 24.353642
DJF 199.261674
DKK 7.475251
DOP 68.608121
DZD 150.719919
EGP 59.127652
ERN 16.788281
ETB 182.773633
FJD 2.520256
FKP 0.847583
GBP 0.844893
GEL 2.898489
GGP 0.847583
GHS 13.064355
GIP 0.847583
GMD 82.266995
GNF 9844.034918
GTQ 8.554506
GYD 234.105956
HKD 8.783483
HNL 30.036311
HRK 7.533802
HTG 146.368032
HUF 364.187082
IDR 20017.227353
ILS 3.442241
IMP 0.847583
INR 106.384932
IQD 1695.294875
IRR 1991616.189634
ISK 136.197502
JEP 0.847583
JMD 177.702838
JOD 0.793489
JPY 177.301597
KES 145.219052
KGS 97.875179
KHR 4553.86656
KMF 492.455881
KPW 1007.29705
KRW 1501.46558
KWD 0.349028
KYD 0.93247
KZT 501.885715
LAK 25165.752927
LBP 100205.420317
LKR 370.211744
LRD 190.788201
LSL 18.451663
LTL 3.304762
LVL 0.677004
LYD 7.19795
MAD 10.941085
MDL 20.107972
MGA 5051.957874
MKD 61.595247
MMK 2350.532767
MNT 4024.889576
MOP 9.045608
MRU 44.882397
MUR 53.431874
MVR 17.291583
MWK 1940.395338
MXN 20.525425
MYR 4.58119
MZN 71.529499
NAD 18.451663
NGN 1490.486218
NIO 41.176878
NOK 10.662853
NPR 170.495884
NZD 1.993463
OMR 0.430356
PAB 1.118934
PEN 3.860082
PGK 5.076081
PHP 70.244388
PKR 309.81859
PLN 4.371047
PYG 6397.622287
QAR 4.078872
RON 5.338343
RSD 117.379156
RUB 94.380281
RWF 1653.277653
SAR 4.204983
SBD 9.041129
SCR 15.506603
SDG 673.212589
SEK 11.167274
SGD 1.432533
SHP 0.845651
SLE 27.610681
SLL 23469.487879
SOS 639.453532
SRD 42.135788
STD 23165.568442
STN 24.510046
SVC 9.791013
SYP 14552.082465
SZL 18.454564
THB 37.588999
TJS 10.328233
TMT 3.928458
TND 3.350173
TOP 2.69481
TRY 55.252133
TTD 7.610017
TWD 36.02597
TZS 2943.548662
UAH 50.47879
UGX 4632.898954
USD 1.119219
UYU 44.978436
UZS 13314.457391
VES 980.101652
VND 29003.434701
VUV 133.245213
WST 3.10811
XAF 655.957
XAG 0.018807
XAU 0.000268642911
XCD 3.024744
XCG 2.016727
XDR 0.791346
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.366852
ZAR 18.477238
ZMK 10074.314089
ZMW 22.277231
ZWL 360.387981
SSP 6444.759742
MXV 2.317936
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Juristenverbände begrüßen Vorschläge zum Schutz des Verfassungsgerichts
Juristenverbände begrüßen Vorschläge zum Schutz des Verfassungsgerichts / Foto: Uwe Anspach - POOL/AFP

Juristenverbände begrüßen Vorschläge zum Schutz des Verfassungsgerichts

Juristenverbände haben die Pläne der Ampel-Parteien und der Union zum besseren Schutz des Bundesverfassungsgerichts vor politischer Einflussnahme begrüßt. Der Deutsche Anwaltverein (DAV) sprach am Dienstag von "wichtigen und klugen Vorschlägen", mit denen Richterinnen und Richter "vor politischen Übergriffen geschützt werden". Der Deutsche Richterbund (DRB) nannte es erfreulich, dass sich Regierung und die größte Oppositionspartei auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt hätten. Beide Verbände forderten aber weitergehende Änderungen.

Textgröße:

SPD, Grüne, FDP und Union hatten zuvor ihre Pläne für eine bessere Absicherung von Struktur und Befugnissen des Verfassungsgerichts präsentiert. Dazu sind mehrere Grundgesetzänderungen geplant, die noch in diesem Jahr erfolgen sollen. Hintergrund sind Entwicklungen einer Aushöhlung des Rechtsstaats in anderen Ländern und das Erstarken der AfD, die der Verfassungsschutz in Teilen als gesichert rechtsextremistisch einstuft.

"Die Beispiele Polens und Ungarns haben auf alarmierende Weise gezeigt, wie schnell selbst vermeintlich stabile Rechtsstaaten kippen können, sofern illiberale Kräfte es darauf anlegen", erklärte der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Richterbunds (DRB), Sven Rebehn. Die nun angekündigte Absicherung könne "aber nur ein erster Schritt sein, um den Rechtsstaat insgesamt wehrhafter gegen Extremisten aufzustellen". Auch in den Ländern seien politische Initiativen nötig.

Insbesondere müsse das Verfahren zur Besetzung von Richterstellen "gesetzlich überall in Deutschland so ausgestaltet sein, dass es nicht parteipolitisch instrumentalisiert werden kann", forderte Rebehn. Auch "die gesetzlichen Einfallstore für einen politischen Missbrauch der Strafverfolgung" müssten "dringend geschlossen werden". Das Weisungsrecht der Justizminister "für den Fall unliebsamer Ermittlungen der Staatsanwaltschaften" sei "Gift für das Vertrauen der Menschen in eine unabhängige Strafverfolgung".

Der Deutsche Anwaltverein begrüßte, dass die Parteien einen Mechanismus zur Auflösung von Blockaden bei der Bestellung von Richtern vereinbart haben. "Damit wird der Einigungsdruck erhöht und das Erfordernis einer Zweidrittelmehrheit für Richterwahlen, die für die Entscheidungs- und Begründungskultur des BVerfG unabdingbar ist, zumindest faktisch abgesichert", erklärte DAV-Vizepräsident Ulrich Karpenstein. Die Verfassungsrichter werden je zur Hälfte von Bundestag und Bundesrat gewählt. Geplant ist, dass bei Blockaden in einem der Parlamente das jeweils andere die rechtzeitige Besetzung sicherstellt.

Aber auch DAV-Vertreter Karpenstein sah weiteren Handlungsbedarf und forderte eine stärkere Absicherung. Wichtig sei, dass künftige Änderungen des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes und insbesondere die Quoren für Richterwahlen und Gerichtsentscheidungen nicht länger mit einer einfachen Mehrheit des Bundestages abgeändert werden könnten, erklärte er. Denn in Polen, Ungarn und der Türkei habe sich gezeigt, wie "Verfahrenskniffe" genutzt würden, "um Verfassungsgerichte zunächst lahmzulegen, bevor sie gleichgeschaltet werden". Der DAV fordert deshalb, dass zumindest wesentliche Verfahrens- und Wahlregelungen einer Zustimmung des Bundesrates bedürfen

K.Tanaka--JT