The Japan Times - Zahl der Toten bei Überschwemmung in Afghanistan steigt laut UNO auf über 300

EUR -
AED 4.117065
AFN 72.30521
ALL 91.245142
AMD 404.686077
ANG 2.006441
AOA 1028.0042
ARS 1696.358355
AUD 1.613597
AWG 2.017893
AZN 1.911639
BAM 1.958152
BBD 2.25638
BDT 138.306123
BGN 1.959409
BHD 0.423305
BIF 3354.639559
BMD 1.121052
BND 1.436687
BOB 13.124882
BRL 5.658505
BSD 1.120331
BTN 106.662114
BWP 15.390348
BYN 3.385351
BYR 21972.609785
BZD 2.253387
CAD 1.59395
CDF 2592.426077
CHF 0.930395
CLF 0.028072
CLP 1104.818937
CNY 7.502917
CNH 7.50317
COP 3584.707971
CRC 510.608749
CUC 1.121052
CUP 26.887175
CVE 110.398587
CZK 24.353389
DJF 199.496951
DKK 7.474718
DOP 68.611799
DZD 150.723114
EGP 59.471331
ERN 16.815773
ETB 180.349162
FJD 2.536968
FKP 0.852481
GBP 0.846613
GEL 2.903374
GGP 0.852481
GHS 13.068814
GIP 0.852481
GMD 82.95757
GNF 9855.574006
GTQ 8.561283
GYD 234.312339
HKD 8.797508
HNL 30.212864
HRK 7.531563
HTG 146.711453
HUF 363.773933
IDR 20136.21529
ILS 3.481403
IMP 0.852481
INR 106.541205
IQD 1698.393052
IRR 2007242.745627
ISK 136.297424
JEP 0.852481
JMD 177.929587
JOD 0.794812
JPY 177.053831
KES 145.467692
KGS 98.036182
KHR 4551.629468
KMF 495.504787
KPW 1008.946324
KRW 1511.2449
KWD 0.349589
KYD 0.933705
KZT 506.165709
LAK 25226.464854
LBP 100390.163906
LKR 370.793715
LRD 191.009426
LSL 18.553128
LTL 3.310174
LVL 0.678113
LYD 7.202785
MAD 11.026943
MDL 20.052997
MGA 5095.179153
MKD 61.649048
MMK 2353.585291
MNT 4032.108834
MOP 9.056237
MRU 45.100284
MUR 53.339604
MVR 17.320784
MWK 1951.750856
MXN 20.69622
MYR 4.575904
MZN 71.646726
NAD 18.564716
NGN 1491.144539
NIO 41.30516
NOK 10.646991
NPR 170.657458
NZD 1.997434
OMR 0.431032
PAB 1.120356
PEN 3.856972
PGK 4.982794
PHP 70.718736
PKR 310.587409
PLN 4.368889
PYG 6392.592749
QAR 4.08285
RON 5.333068
RSD 117.421173
RUB 93.7488
RWF 1653.550991
SAR 4.122548
SBD 9.040885
SCR 16.031727
SDG 674.311154
SEK 11.182786
SGD 1.437939
SHP 0.846109
SLE 27.667329
SLL 23507.894771
SOS 640.68708
SRD 42.277048
STD 23203.503062
STN 24.607081
SVC 9.80365
SYP 14575.911505
SZL 18.559034
THB 37.633493
TJS 10.34042
TMT 3.934891
TND 3.351664
TOP 2.699223
TRY 55.399344
TTD 7.619118
TWD 36.277789
TZS 2955.814864
UAH 50.352731
UGX 4526.477228
USD 1.121052
UYU 45.035298
UZS 13398.974281
VES 984.309696
VND 29010.010699
VUV 134.17822
WST 3.118343
XAF 655.957
XAG 0.020035
XAU 0.00027117414
XCD 3.029698
XCG 2.019306
XDR 0.792642
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.736042
ZAR 18.569681
ZMK 10090.811577
ZMW 22.267534
ZWL 360.978132
SSP 6472.754991
MXV 2.336947
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Zahl der Toten bei Überschwemmung in Afghanistan steigt laut UNO auf über 300
Zahl der Toten bei Überschwemmung in Afghanistan steigt laut UNO auf über 300 / Foto: Atif Aryan - AFP

Zahl der Toten bei Überschwemmung in Afghanistan steigt laut UNO auf über 300

Bei den schweren Überschwemmungen in Afghanistan ist die Zahl der Toten laut UN-Angaben allein in der nordöstlichen Provinz Baghlan auf über 300 gestiegen. Wie das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen am Samstag mitteilte, starben infolge der heftigen Regenfällen 311 Menschen. Fast 5000 Häuser wurden demnach zerstört oder beschädigt. Das Verteidigungsministerium rief für große Gebiete von Nordwestafghanistan den Notstand aus.

Textgröße:

Zuvor hatten zudem die Behörden in der weiter nördlich gelegenen Provinz Tachar 20 Tote infolge der Überschwemmungen gemeldet. Zur Zahl der Toten zirkulierten unterschiedliche Angaben. Die Internationale Organisation für Migration, wie das Welternährungsprogramm ein UN-Organ, bestätigte rund 200 Todesopfer in Baghlan. Die regierenden Taliban sagten, in der Provinz seien 131 Menschen gestorben, viele weitere würden vermisst. Am Freitag war noch die Rede von 62 Toten gewesen. Die hohe Zahl der Todesopfer erkläre sich unter anderem dadurch, dass die Menschen nah am Wasser lebten, sagte ein UN-Vertreter.

Das Verteidigungsministerium schickte laut eigenen Angaben Rettungskräfte in die betroffenen Gebiete. Das Militär wurde demnach angewiesen "für die Opfer dieses Unglücks jede Art von Hilfe mit allen verfügbaren Ressourcen" zur Verfügung zu stellen. "Mit der Ausrufung des Notstandes in den betreffenden Gebieten hat das Verteidigungsministerium mit der Verteilung von Lebensmitteln, Medizin und erster Hilfe begonnen", hieß es.

Weil sich das Wetter am Samstag besserte, wurde mit Evakuierungen begonnen, wie die Luftwaffe erklärte. Hunderte Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden.

Aufnahmen in Onlinediensten zeigten breite Ströme schlammigen Wassers, die Straßen überschwemmten. Überlebende kämpften sich durch mit Trümmern bedeckte Straßen, wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP berichtete. "Mein Haus und mein gesamtes Leben wurden von der Flut weggespült", sagte Jan Mohammad Din Mommahad, Bewohner von Baghlans Provinzhauptstadt Pol-e-Khomri. "Ich weiß nicht, wo ich meine Familie hinbringen soll. Ich weiß nicht, was ich tun soll", fügte er hinzu.

Der Katastrophenschutz in der Provinz Baghlan hatte am Freitag erklärt, unter den Toten seien vor allem Frauen und Kinder. Vielerorts hätten die Überschwemmungen die Menschen unvorbereitet getroffen.

Die Regenfälle von Freitag sorgten laut offiziellen Angaben auch in weiteren Provinzen für schwere Schäden. Betroffen sind neben Baghlan demnach Tachar und Badachschan im Osten sowie Ghor und Herat im Westen.

Durch die Regenfälle wurden große Teile des Ackerlands des Landes vorübergehend unbrauchbar. 80 Prozent der vier Millionen Einwohner Afghanistans sind von der Landwirtschaft abhängig. Bei vorherigen Überschwemmungen waren seit Mitte April in zehn afghanischen Provinzen etwa 100 Menschen ums Leben gekommen.

Das Land ist besonders stark vom Klimawandel betroffenen. Aufgrund des trockenen Winters kann der Boden Niederschläge schlechter aufnehmen. Die Fluten seien "eine deutliche Erinnerung" daran, wie sehr Afghanistan dem Klimawandel ausgesetzt sei, schrieb der UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte, Richard Bennett, im Onlinedienst X. "Es braucht sofortige und langfristige Planungen durch die Taliban und internationale Akteure", forderte er.

Die radikalislamischen Taliban hatten nach dem Abzug internationaler Truppen im Sommer 2021 wieder die Macht in Afghanistan übernommen. Viele Staaten und Hilfsorganisation haben seitdem ihre Hilfen für das verarmte Land zurückgefahren. Nach Naturkatastrophen sind die Menschen oft auf sich allein gestellt.

T.Sasaki--JT