The Japan Times - Trump-Prozess: Anklage verlangt neue Strafen wegen Verstößen gegen Rede-Verbot

EUR -
AED 4.120018
AFN 72.368273
ALL 91.317001
AMD 404.976453
ANG 2.007881
AOA 1028.741666
ARS 1697.643741
AUD 1.61926
AWG 2.019341
AZN 1.905905
BAM 1.959557
BBD 2.257999
BDT 138.405362
BGN 1.960815
BHD 0.423608
BIF 3357.046623
BMD 1.121856
BND 1.437718
BOB 13.134299
BRL 5.662341
BSD 1.121135
BTN 106.738648
BWP 15.401391
BYN 3.38778
BYR 21988.375852
BZD 2.255004
CAD 1.592918
CDF 2594.294925
CHF 0.930344
CLF 0.028092
CLP 1105.611644
CNY 7.508301
CNH 7.506052
COP 3587.280116
CRC 510.975127
CUC 1.121856
CUP 26.906467
CVE 110.477802
CZK 24.348428
DJF 199.640096
DKK 7.475162
DOP 68.66103
DZD 150.673144
EGP 59.847089
ERN 16.827839
ETB 180.478531
FJD 2.538809
FKP 0.853093
GBP 0.84602
GEL 2.905438
GGP 0.853093
GHS 13.078191
GIP 0.853093
GMD 83.017109
GNF 9862.645703
GTQ 8.567426
GYD 234.480466
HKD 8.803619
HNL 30.234263
HRK 7.536406
HTG 146.816723
HUF 364.034434
IDR 20110.389057
ILS 3.480328
IMP 0.853093
INR 106.526108
IQD 1699.611705
IRR 2008683.008815
ISK 136.406994
JEP 0.853093
JMD 178.057257
JOD 0.795358
JPY 177.046248
KES 145.616409
KGS 98.106407
KHR 4554.895411
KMF 495.860174
KPW 1009.670276
KRW 1508.772631
KWD 0.348673
KYD 0.934375
KZT 506.5289
LAK 25244.567892
LBP 100462.196864
LKR 371.059771
LRD 191.146481
LSL 18.566805
LTL 3.312549
LVL 0.678599
LYD 7.207984
MAD 11.034856
MDL 20.067385
MGA 5098.835627
MKD 61.693283
MMK 2355.274065
MNT 4035.002004
MOP 9.062735
MRU 45.132418
MUR 53.061634
MVR 17.332642
MWK 1953.150819
MXN 20.726344
MYR 4.578968
MZN 71.697452
NAD 18.578204
NGN 1492.045865
NIO 41.334808
NOK 10.673718
NPR 170.77991
NZD 1.999551
OMR 0.431329
PAB 1.12116
PEN 3.859744
PGK 4.986369
PHP 70.698258
PKR 310.810254
PLN 4.368742
PYG 6397.179644
QAR 4.085803
RON 5.335999
RSD 117.40899
RUB 93.812731
RWF 1654.737468
SAR 4.125506
SBD 9.047372
SCR 15.594318
SDG 674.795412
SEK 11.187164
SGD 1.438606
SHP 0.846716
SLE 27.687605
SLL 23524.762455
SOS 641.136188
SRD 42.307442
STD 23220.152336
STN 24.624737
SVC 9.810684
SYP 14586.370199
SZL 18.572345
THB 37.587803
TJS 10.34784
TMT 3.937714
TND 3.354069
TOP 2.701159
TRY 55.439763
TTD 7.624584
TWD 36.3377
TZS 2961.702987
UAH 50.38886
UGX 4529.725124
USD 1.121856
UYU 45.067612
UZS 13408.588484
VES 985.015968
VND 29017.924989
VUV 134.274498
WST 3.12058
XAF 655.957
XAG 0.019802
XAU 0.000270011495
XCD 3.031871
XCG 2.020754
XDR 0.79321
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.926205
ZAR 18.532331
ZMK 10098.043183
ZMW 22.283511
ZWL 361.237146
SSP 6477.399405
MXV 2.340348
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Trump-Prozess: Anklage verlangt neue Strafen wegen Verstößen gegen Rede-Verbot
Trump-Prozess: Anklage verlangt neue Strafen wegen Verstößen gegen Rede-Verbot / Foto: Doug Mills - POOL/AFP

Trump-Prozess: Anklage verlangt neue Strafen wegen Verstößen gegen Rede-Verbot

Im Schweigegeld-Prozess gegen Donald Trump hat die Staatsanwaltschaft weitere Geldstrafen wegen Verstößen des ehemaligen US-Präsidenten gegen ein Rede-Verbot gefordert. "Der Angeklagte hat bewiesen, dass er willens ist, alles zu sagen und zu tun, um den Prozess zu behindern", sagte Staatsanwalt Christopher Conroy am Donnerstag vor dem Gericht in New York.

Textgröße:

Trump habe "vorsätzlich" und "wissentlich" gegen das Verbot verstoßen, fügte Conroy hinzu. "Der Angeklagte denkt, die Regeln sollten nicht für ihn gelten", sagte der Staatsanwalt weiter.

Trump sind alle öffentlichen Äußerungen untersagt, die Zeugen, Geschworene, Strafverfolger sowie Mitarbeiter des Gerichts und der Staatsanwaltschaft betreffen und Einfluss auf das Verfahren haben könnten. Der Richter Juan Merchan hatte das Verbot zudem auf negative Aussagen gegen seine Familienangehörigen und die des Oberstaatsanwaltes ausgeweitet. Trump hatte die Tochter Merchans heftig attackiert, weil sie für eine Beratungsfirma mit Verbindungen zur Demokratischen Partei von Präsident Joe Biden tätig ist.

Wegen der wiederholten Verstöße Trumps gegen die Regelung verhängte Merchan in dieser Woche bereits eine Geldstrafe von 9000 Dollar (8400 Euro). Zudem warnte er den Politiker, bei weiterer Missachtung könnte eine Gefängnisstrafe folgen. Für Verstöße dieser Art sind bis zu 30 Tage Haft vorgesehen.

"Noch verlangen wir kein Gefängnis", sagte Staatsanwalt Conroy jetzt. Er forderte für vier neue Verstöße die maximale Geldstrafe von jeweils 1000 Dollar. Die erneuten Verstöße Trumps waren laut Conroy gegen Michael Cohen gerichtet, den ehemaligen Anwalt des Ex-Präsidenten, sowie gegen die Jury. Der Republikaner Trump hatte sich beschwert, in New York, wo die Bürger vor allem die Demokratische Partei wählen, könne ihn kein fairer Prozess erwarten.

Trumps Anwalt erneuerte den Vorwurf, das wenige Monaten vor den Präsidentschaftswahlen stattfindende Verfahren gegen den wahrscheinlichen republikanischen Kandidaten sei politisch motiviert. Amtsinhaber Joe Biden habe öffentlich über den Prozess gesprochen und Trump habe nicht die Möglichkeit zu antworten. Richter Merchan wies darauf hin, dass das Rede-Verbot Trumps nicht für Äußerungen über Biden gelte.

Trump hatte den prozessfreien Mittwoch für Wahlkampfauftritte in Wisconsin und Michigan genutzt, wo er das Verfahren gegen ihn erneut als Versuche der "Wahlbeeinflussung" des gegnerischen Lagers bezeichnete.

Das Verfahren in New York dreht sich um die Vertuschung einer Schweigegeldzahlung an den Pornostar Stormy Daniels vor der Wahl 2016. Trump ist angeklagt, die Zahlung durch Fälschung von Geschäftsdokumenten kaschiert zu haben. Es handelt sich um den ersten Strafprozess der Geschichte gegen einen ehemaligen US-Präsidenten.

Der 77-jährige Rechtspopulist ist noch in drei anderen Fällen strafrechtlich angeklagt. Dabei geht es in zwei Fällen um seine massiven Versuche, seine Wahlniederlage gegen Biden im Jahr 2020 nachträglich zu kippen, sowie in einem weiteren Fall um seine Mitnahme geheimer Regierungsdokumente in sein Privatanwesen im Bundesstaat Florida.

K.Inoue--JT