The Japan Times - Studie: Klimawandel trug zu Flut in Libyen und Griechenland bei

EUR -
AED 4.122742
AFN 72.968564
ALL 90.896689
AMD 405.485229
ANG 2.009211
AOA 1029.423385
ARS 1703.797403
AUD 1.606967
AWG 2.022082
AZN 1.906551
BAM 1.955703
BBD 2.259147
BDT 138.751238
BGN 1.962114
BHD 0.423686
BIF 3367.332345
BMD 1.122599
BND 1.434948
BOB 13.106523
BRL 5.667549
BSD 1.121624
BTN 106.420597
BWP 15.37944
BYN 3.346574
BYR 22002.942504
BZD 2.255847
CAD 1.580462
CDF 2597.129288
CHF 0.92615
CLF 0.028019
CLP 1102.796365
CNY 7.511535
CNH 7.499417
COP 3566.78924
CRC 509.465558
CUC 1.122599
CUP 26.9203
CVE 110.258528
CZK 24.341541
DJF 199.743614
DKK 7.474517
DOP 68.985336
DZD 150.91275
EGP 60.612381
ERN 16.838987
ETB 183.215114
FJD 2.536457
FKP 0.842677
GBP 0.84209
GEL 2.907796
GGP 0.842677
GHS 13.107523
GIP 0.842677
GMD 82.51355
GNF 9928.373019
GTQ 8.575573
GYD 234.631453
HKD 8.810416
HNL 30.109099
HRK 7.534776
HTG 146.73008
HUF 363.381407
IDR 20254.438265
ILS 3.489762
IMP 0.842677
INR 106.541335
IQD 1700.48504
IRR 2016050.475836
ISK 136.394728
JEP 0.842677
JMD 178.251125
JOD 0.795928
JPY 177.656916
KES 145.780946
KGS 98.171388
KHR 4566.833645
KMF 493.943925
KPW 1010.339153
KRW 1492.551587
KWD 0.348858
KYD 0.934766
KZT 507.103786
LAK 25238.29378
LBP 100447.941009
LKR 371.718181
LRD 191.253033
LSL 18.438118
LTL 3.314743
LVL 0.679049
LYD 7.198642
MAD 10.969858
MDL 20.000271
MGA 5084.656255
MKD 61.64748
MMK 2356.912396
MNT 4037.328691
MOP 9.06777
MRU 44.907364
MUR 53.042586
MVR 17.355645
MWK 1945.037812
MXN 20.756156
MYR 4.58301
MZN 71.764844
NAD 18.438036
NGN 1497.076059
NIO 41.278129
NOK 10.556798
NPR 170.271798
NZD 1.979698
OMR 0.431651
PAB 1.121624
PEN 3.869625
PGK 5.101655
PHP 70.72489
PKR 310.504009
PLN 4.371395
PYG 6469.591442
QAR 4.088542
RON 5.32606
RSD 117.422786
RUB 92.785748
RWF 1657.83961
SAR 4.224959
SBD 9.053366
SCR 15.598211
SDG 675.31476
SEK 11.104615
SGD 1.435933
SHP 0.847277
SLE 27.705904
SLL 23540.346919
SOS 641.076648
SRD 42.428073
STD 23235.535004
STN 24.498344
SVC 9.81438
SYP 14596.03324
SZL 18.432082
THB 37.677232
TJS 10.330824
TMT 3.940323
TND 3.348389
TOP 2.702949
TRY 55.627603
TTD 7.609486
TWD 36.444285
TZS 2969.238672
UAH 50.575632
UGX 4665.809258
USD 1.122599
UYU 45.038159
UZS 13510.086659
VES 986.664252
VND 29069.142586
VUV 133.558232
WST 3.129608
XAF 655.957
XAG 0.01948
XAU 0.000269545189
XCD 3.03388
XCG 2.021599
XDR 0.793736
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.101884
ZAR 18.455069
ZMK 10104.738933
ZMW 22.406184
ZWL 361.476455
SSP 6455.814903
MXV 2.343158
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Studie: Klimawandel trug zu Flut in Libyen und Griechenland bei
Studie: Klimawandel trug zu Flut in Libyen und Griechenland bei / Foto: Mahmud Turkia - AFP

Studie: Klimawandel trug zu Flut in Libyen und Griechenland bei

Der globale Klimawandel hat stark zu der Flutkatastrophe in Libyen und zu den jüngsten Überschwemmungen in Griechenland beigetragen. Die Erderwärmung habe das Hochwasser in Libyen 50-mal wahrscheinlicher gemacht, erklärte die Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA) am Dienstag. Allerdings hätten auch andere Faktoren wie der Konflikt in dem nordafrikanischen Land und die schlechte Instandhaltung von Infrastruktur zum Ausmaß der Katastrophe beigetragen.

Textgröße:

Eine Katastrophe von einem Ausmaß wie in der ostlibyschen Stadt Darna ereigne sich nur alle 300 bis 600 Jahre, heißt es in der Schnell-Studie. Die Regenfälle, die zu den Überschwemmungen geführt hatten, seien wegen des menschengemachten Klimawandels sowohl wahrscheinlicher geworden als auch heftiger ausgefallen.

Das Sturmtief "Daniel" hatte Anfang September weite Teile des Mittelmeerraums heimgesucht und unter anderem in Griechenland und im Osten Libyens Überschwemmungen ausgelöst. Der Klimawandel habe die heftigen Regenfälle in Libyen 50-mal wahrscheinlicher und in Griechenland, Bulgarien und der Türkei immerhin zehnmal wahrscheinlicher gemacht, errechnete die Forschungsgruppe WWA.

In Libyen wurde die am Mittelmeer gelegene 100.000-Einwohner-Stadt Darna besonders schwer getroffen, dort brachen zwei Dämme an einem Fluss. Bisher wurden bereits mehr als 3300 Tote geborgen, die Opferzahl dürfte noch deutlich steigen.

Das WWA-Netzwerk mit renommierten Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern wie der Deutschen Friederike Otto vom Londoner Imperial College widmet sich der sogenannten Attributionsforschung. Dieser relativ neue Zweig der Klimawissenschaft prüft, wie stark einzelne Extremwetterereignisse mit dem Klimawandel zusammenhängen. Dazu werden historische Wetterdaten und Klimamodellrechnungen genutzt.

Um eine schnelle Einschätzung aktueller Wetterereignisse zu ermöglichen, werden die WWA-Studien veröffentlicht, ohne in einem sogenannten Peer-Review-Verfahren langwierig von nicht beteiligten Wissenschaftlern geprüft zu werden. Das Forschernetzwerk wendet aber anerkannte wissenschaftliche Methoden an.

Bei der nun vorgelegten Untersuchung zu den Folgen von Sturmtief "Daniel" gibt es laut WWA allerdings "große mathematische Unsicherheiten", weil aus dem Krisenland Libyen nur wenige Wetterdaten zur Verfügung stünden. Außerdem habe sich die Katastrophe in einem relativ kleinen Gebiet ereignet, so dass keine akkuraten Klimamodelle möglich seien.

Nichtsdestotrotz sind sich die Studienautoren nach eigenen Angaben sicher, "dass der Klimawandel die Ereignisse wahrscheinlicher gemacht" habe. So könne auf die gegenwärtige Hitze eine Zunahme der Regenintensität um rund zehn Prozent zurückgeführt werden.

"Nach einem Sommer mit zerstörerischen Hitzewellen und Waldbränden mit einem eindeutigen Fingerabdruck des Klimawandels war die Quantifizierung des Beitrags der Erderwärmung zu diesen Überflutungen schwieriger", erklärte Otto. "Aber es besteht absolut kein Zweifel, dass die Verringerung von Anfälligkeit und die Stärkung der Widerstandskraft gegen alle Arten von Wetterextremen in der Zukunft von überragender Bedeutung für die Rettung von Leben ist."

Wissenschaftlern zufolge war "Daniel" der tödlichste und kostspieligste Sturm im Mittelmeerraum und in Afrika seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die WWA-Forscher warnen aber davor, solche Katastrophen einzig auf die bereits nicht mehr zu stoppenden Folgen des Klimawandels zurückzuführen.

So sei die Katastrophe in Griechenland so zerstörerisch gewesen, weil dort zu viel in Überschwemmungsgebieten gebaut worden sei, heißt es in der Studie. In Libyen hätten "der langanhaltende bewaffnete Konflikt, politische Instabilität, potenzielle Planungsfehler und schlechte Instandhaltung der Dämme alle zu der Katastrophe beigetragen".

Y.Ishikawa--JT