The Japan Times - Libysche Außenministerin nach Treffen mit israelischem Kollegen entlassen

EUR -
AED 4.117921
AFN 72.313073
ALL 90.778505
AMD 405.134842
ANG 2.006599
AOA 1028.084738
ARS 1708.873447
AUD 1.606217
AWG 2.018051
AZN 1.909613
BAM 1.95316
BBD 2.25621
BDT 138.570833
BGN 1.959562
BHD 0.423399
BIF 3357.812795
BMD 1.121139
BND 1.433082
BOB 13.089481
BRL 5.64359
BSD 1.120166
BTN 106.282229
BWP 15.359443
BYN 3.342223
BYR 21974.334151
BZD 2.252914
CAD 1.581535
CDF 2593.754249
CHF 0.926398
CLF 0.027948
CLP 1099.972456
CNY 7.501768
CNH 7.491836
COP 3553.776768
CRC 508.803148
CUC 1.121139
CUP 26.885298
CVE 110.115169
CZK 24.336909
DJF 199.248622
DKK 7.475532
DOP 68.895641
DZD 150.713666
EGP 60.437374
ERN 16.817092
ETB 182.976897
FJD 2.531477
FKP 0.841581
GBP 0.842645
GEL 2.903179
GGP 0.841581
GHS 13.100481
GIP 0.841581
GMD 82.371135
GNF 9915.464091
GTQ 8.564423
GYD 234.326384
HKD 8.798366
HNL 30.069951
HRK 7.536525
HTG 146.539301
HUF 362.711365
IDR 20237.464841
ILS 3.479457
IMP 0.841581
INR 106.592374
IQD 1698.274059
IRR 2013429.209453
ISK 136.217149
JEP 0.841581
JMD 178.019362
JOD 0.794922
JPY 177.704536
KES 145.526309
KGS 98.043171
KHR 4560.895822
KMF 493.301878
KPW 1009.025504
KRW 1495.208146
KWD 0.348619
KYD 0.933551
KZT 506.444447
LAK 25205.478805
LBP 100317.338013
LKR 371.234871
LRD 191.004365
LSL 18.414144
LTL 3.310433
LVL 0.678166
LYD 7.189282
MAD 10.955595
MDL 19.974267
MGA 5078.045155
MKD 61.567325
MMK 2353.847925
MNT 4032.079333
MOP 9.05598
MRU 44.848975
MUR 52.984471
MVR 17.3328
MWK 1942.508862
MXN 20.6487
MYR 4.577055
MZN 71.590749
NAD 18.414062
NGN 1491.642361
NIO 41.224459
NOK 10.668439
NPR 170.050409
NZD 1.980078
OMR 0.431076
PAB 1.120166
PEN 3.864593
PGK 5.095022
PHP 70.639618
PKR 310.100289
PLN 4.369585
PYG 6461.179642
QAR 4.083226
RON 5.325528
RSD 117.429304
RUB 92.772437
RWF 1655.684078
SAR 4.219466
SBD 9.041595
SCR 15.726221
SDG 674.364922
SEK 11.111776
SGD 1.43442
SHP 0.846175
SLE 27.669934
SLL 23509.739623
SOS 640.243116
SRD 42.268413
STD 23205.324027
STN 24.466491
SVC 9.80162
SYP 14577.055393
SZL 18.408117
THB 37.64834
TJS 10.317391
TMT 3.9352
TND 3.344035
TOP 2.699435
TRY 55.578135
TTD 7.599592
TWD 36.42728
TZS 2970.983792
UAH 50.509874
UGX 4659.742746
USD 1.121139
UYU 44.9796
UZS 13492.520766
VES 985.381384
VND 29031.346718
VUV 133.384578
WST 3.125539
XAF 655.957
XAG 0.019634
XAU 0.000270766092
XCD 3.029935
XCG 2.018971
XDR 0.792704
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.75716
ZAR 18.416059
ZMK 10091.602887
ZMW 22.377051
ZWL 361.006461
SSP 6447.421015
MXV 2.331028
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Libysche Außenministerin nach Treffen mit israelischem Kollegen entlassen
Libysche Außenministerin nach Treffen mit israelischem Kollegen entlassen / Foto: Adem ALTAN - AFP/Archiv

Libysche Außenministerin nach Treffen mit israelischem Kollegen entlassen

Wegen eines Treffen mit ihrem israelischen Kollegen Eli Cohen in Rom ist die libysche Außenministerin Nadschla al-Mangusch entlassen worden. Bis zum Beginn behördlicher Ermittlungen dürfe die bisherige Chefdiplomatin das nordafrikanische Land nicht verlassen, erklärte die libysche Behörde für innere Sicherheit (ISA)am Montag. Derweil zog das israelische Außenministerium seine Erklärungen über Ziele und Inhalte des Treffens zurück.

Textgröße:

Al-Mangusch war am Sonntag bereits "vorläufig suspendiert" worden, am Montag vermeldete dann der Fernsehsender Al-Ahrar unter Berufung auf eine Regierungsquelle die Entlassung der Ministerin.

Wo sich al-Mangusch derzeit aufhält, war am Montag zunächst unklar. Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete unter Berufung auf Geheimdienstkreise, dass sie nach Istanbul geflogen sei.

Libyen und Israel unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. Nach dem Bekanntwerden des Treffens in Rom sprach das libysche Außenamt von einer "zufälligen und inoffiziellen Begegnung" beider Außenminister während eines Treffens al-Manguschs mit ihrem italienischen Amtskollegen Antonio Tajani. Dabei sei es "zu keinerlei Diskussion" gekommen. Vielmehr habe die Ministerin gegenüber Cohen "in klarer und unzweideutiger Weise die Position Libyens bezüglich der palästinensischen Sache" bekräftigt.

Das israelische Außenministerium hatte dagegen mitgeteilt, bei dem Treffen sei es um "das große Potenzial der Beziehungen zwischen beiden Ländern" gegangen, darunter auch die Bewahrung des jüdischen Erbes in Libyen. Das Ministerium zitierte Cohen mit den Worten, die Größe und die strategische Lage Libyens böten eine "immense Chance für den Staat Israel".

Am Montag zog das israelische Außenministerium jedoch die Aussagen zu dem Treffen zurück und erklärte, weder Cohen noch das Ministerium hätten etwas mit dem "Durchsickern" von Informationen über das Treffen mit al-Mangusch zu tun. Weitere Einzelheiten nannte das Ministerium jedoch nicht.

Das Büro des italienischen Außenministers Tajani verwies alle Fragen an die libyschen und israelischen Behörden. Aus Quellen in der italienischen Diplomatie hieß es, Tajani sei bei dem Treffen nicht anwesend gewesen.

Das Bekanntwerden des Treffens hatten in Libyen massive Proteste ausgelöst. In mehreren Städten gingen Menschen auf die Straße, um gegen eine mögliche Normalisierung der Beziehungen zu Israel zu demonstrieren. Der dreiköpfige Präsidialrat, der die drei Regionen Libyens vertritt, verlangte eine "Klarstellung" von der Regierung und forderte den Regierungschef auf, rechtlich gegen die Ministerin vorzugehen, falls das Treffen stattgefunden habe.

Laut dem Libyen-Experten Anas El Gomati vom Sadek-Institut wussten jedoch sowohl Regierungschef Abdelhamid Dbeibah als auch sein Rivale, der General Chalifa Haftar, von dem Treffen. Sie hätten "die erste Außenministerin Libyens als Sündenbock für Entscheidungen benutzt, an denen sie alle beteiligt waren", sagte er.

Die islamistische Palästinenserbewegung Hamas bezeichnete Berichte über das Treffen zwischen al-Mangusch und Cohen vor dem Hintergrund der zunehmenden Gewalt zwischen Israel und den Palästinensern am Montag als "äußerst alarmierend". "Diese Treffen spiegeln nicht die Überzeugungen und den gesunden Menschenverstand des libyschen Volkes wider, das für seine absolute Unterstützung des palästinensischen Volkes und seiner Sache gelobt wird", hieß es in einer Erklärung.

Israel hat seine Beziehungen zu einigen arabischen Ländern seit 2020 im Rahmen der von den USA vermittelten Abraham-Abkommen normalisiert, darunter zu den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Marokko. Die rechtsreligiöse Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zog jedoch wegen der zunehmenden Gewalt im Westjordanland und dem von ihr befürworteten Ausbau jüdischer Siedlungen in den besetzten Gebieten zuletzt verstärkte Kritik etlicher arabischer Staaten auf sich.

In Libyen herrschen seit dem Sturz und gewaltsamen Tod von Machthaber Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 Chaos und Gewalt, bewaffnete Milizen und ausländische Söldner bekämpfen sich. Die von der UNO anerkannte Übergangsregierung in der Hauptstadt Tripolis im Westen ringt mit einer Gegenregierung im Osten um die Macht im Land. Die Gegenregierung wird vom dort ansässigen Parlament und dem mächtigen General Chalifa Haftar unterstützt.

H.Hayashi--JT