The Japan Times - Unruhen in Frankreich flauen insgesamt weiter ab

EUR -
AED 4.118487
AFN 72.311422
ALL 90.677138
AMD 405.321304
ANG 2.007138
AOA 1029.482415
ARS 1709.353735
AUD 1.605349
AWG 2.018593
AZN 1.841955
BAM 1.956342
BBD 2.257885
BDT 138.665936
BGN 1.960089
BHD 0.42321
BIF 3365.372145
BMD 1.121441
BND 1.433529
BOB 13.110924
BRL 5.631535
BSD 1.121036
BTN 106.45586
BWP 15.391606
BYN 3.343566
BYR 21980.236239
BZD 2.254775
CAD 1.575882
CDF 2596.135109
CHF 0.923669
CLF 0.027977
CLP 1101.037234
CNY 7.49027
CNH 7.487938
COP 3544.414023
CRC 509.152379
CUC 1.121441
CUP 26.905452
CVE 110.297518
CZK 24.325561
DJF 199.639748
DKK 7.474458
DOP 68.970642
DZD 150.932498
EGP 61.08822
ERN 16.821609
ETB 183.121004
FJD 2.532326
FKP 0.842794
GBP 0.840223
GEL 2.91017
GGP 0.842794
GHS 13.06591
GIP 0.842794
GMD 82.42146
GNF 9922.748472
GTQ 8.56722
GYD 234.480175
HKD 8.801789
HNL 30.091006
HRK 7.536644
HTG 146.803935
HUF 364.378157
IDR 20168.82927
ILS 3.484927
IMP 0.842794
INR 106.431164
IQD 1699.608658
IRR 2013801.792687
ISK 136.198643
JEP 0.842794
JMD 177.919281
JOD 0.795081
JPY 177.353618
KES 145.619354
KGS 98.069783
KHR 4559.364525
KMF 492.312553
KPW 1009.296519
KRW 1488.981519
KWD 0.347298
KYD 0.93428
KZT 504.410719
LAK 25224.549196
LBP 100393.245662
LKR 371.796352
LRD 191.147206
LSL 18.466786
LTL 3.311323
LVL 0.678348
LYD 7.19112
MAD 10.986247
MDL 20.112019
MGA 5101.526783
MKD 61.667081
MMK 2354.510318
MNT 4035.036722
MOP 9.063112
MRU 44.964653
MUR 52.999012
MVR 17.326218
MWK 1943.981794
MXN 20.745294
MYR 4.578617
MZN 71.671657
NAD 18.467527
NGN 1489.531073
NIO 41.25069
NOK 10.523027
NPR 170.322139
NZD 1.974492
OMR 0.431192
PAB 1.121136
PEN 3.865702
PGK 5.0163
PHP 70.845324
PKR 310.276009
PLN 4.376562
PYG 6434.782351
QAR 4.075029
RON 5.331998
RSD 117.417058
RUB 92.967808
RWF 1655.295396
SAR 4.21959
SBD 9.036735
SCR 15.462524
SDG 674.589026
SEK 11.121534
SGD 1.433678
SHP 0.841291
SLE 27.677183
SLL 23516.054106
SOS 640.66603
SRD 42.273759
STD 23211.556746
STN 24.507335
SVC 9.809892
SYP 14580.970645
SZL 18.462785
THB 37.729742
TJS 10.353199
TMT 3.925042
TND 3.344726
TOP 2.70016
TRY 55.593626
TTD 7.609277
TWD 36.65148
TZS 2966.460528
UAH 50.525895
UGX 4675.294996
USD 1.121441
UYU 44.972457
UZS 13502.49921
VES 986.631013
VND 29018.397598
VUV 133.852984
WST 3.109883
XAF 655.957
XAG 0.019683
XAU 0.000272194657
XCD 3.030749
XCG 2.020424
XDR 0.792917
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.827906
ZAR 18.468579
ZMK 10094.32622
ZMW 22.449719
ZWL 361.103424
SSP 6522.910352
MXV 2.341793
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Unruhen in Frankreich flauen insgesamt weiter ab
Unruhen in Frankreich flauen insgesamt weiter ab / Foto: CLEMENT MAHOUDEAU - AFP/Archiv

Unruhen in Frankreich flauen insgesamt weiter ab

Die gewaltsamen Unruhen in Frankreich flauen weiter ab. Allerdings ermittelt die Justiz im Fall eines 27-Jährigen, der möglicherweise bei Krawallen in Marseille durch ein Gummigeschoss der Polizei getötet wurde. Wirtschaftsminister Bruno Le Maire versuchte derweil zu beruhigen, die tagelangen Ausschreitungen hätten keine großen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum und den Tourismus des Landes.

Textgröße:

Die Staatsanwaltschaft in Marseille teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, der 27-Jährige habe in der Nacht zu Sonntag einen "heftigen Schlag im Brustbereich" erlitten, der von einem "Projektil vom Typ Gummigeschoss" verursacht worden sei. Es sei aber unklar, ob es einen Zusammenhang mit den Unruhen gebe. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Körperverletzung mit Todesfolge durch eine Waffe. Auch die Polizei-Aufsichtsbehörde sei eingeschaltet, hieß es aus Ermittlerkreisen.

Der Einsatz von Gummigeschossen ist in Frankreich umstritten. Während der sozialen Proteste der sogenannten Gelbwesten 2018/19 waren mehrere Menschen durch Gummigeschosse verletzt worden.

Insgesamt nehmen die jüngsten Unruhen ab, die durch die Erschießung eines 17-Jährigen durch einen Polizisten ausgelöst worden waren. In der Nacht zu Mittwoch kamen laut Innenministerium nur noch 16 Menschen in Polizeigewahrsam, acht Gebäude wurden beschädigt. Es gab etwa 200 Brände im öffentlichen Raum, in erster Linie brennende Mülltonnen. Knapp 160 Fahrzeuge brannten ab.

Erneut waren landesweit 45.000 Sicherheitskräfte im Einsatz. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte am Vortag bekräftigt, dass die massive Polizeipräsenz beibehalten werde. Seit Beginn der Unruhen am 27. Juni wurden insgesamt etwa 3.600 Menschen festgenommen, unter ihnen knapp ein Drittel Minderjährige. Etwa 480 wurden einem Richter vorgeführt, 380 von ihnen kamen in Haft.

In Paris konfiszierte die Polizei am Dienstagabend etwa 400 Kilogramm Feuerwerkskörper, die von Randalierern häufig im Internet bestellt und als Geschosse genutzt werden. Am Nachmittag soll Innenminister Gérald Darmanin sich zu den Unruhen vor einem Senatsausschuss äußern.

Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire bemühte sich in einem Interview mit dem US-Fernsehsender CNN, Bedenken im Ausland zu zerstreuen. Der Tod des 17-jährigen Nahel durch die Kugel eines Polizisten sei eine "Tragödie" und "unverzeihlich". Die Lage beruhige sich aber. "Die französische Wirtschaft ist solide, der Alltag der französischen Bürger ist durch die Ereignisse nicht in Gefahr", versicherte der Wirtschaftsminister.

Laut Tourismusministerin Olivia Grégoire gibt es "keine Stornierungswelle in Paris". Die von ihrem Team befragten Plattformen hätten von einem Rückgang um 0,5 bis 2 Prozent gesprochen, aber dies erlaube keine Rückschlüsse, fügte sie hinzu. Der Chef des Pariser Tourismusbüros, Jean-François Rial, hatte am Sonntag allerdings gesagt, es gebe bereits "tausende Stornierungen". Für Anfang Juli gebe es in Paris rund 20 bis 25 Prozent Absagen durch internationale Kunden.

EU-Justizminister Didier Reynders äußerte sich besorgt über die Polizeigewalt sowie die gewaltsamen Proteste in Frankreich. Bei den Protestwellen der vergangenen Jahre etwa wegen der hohen Lebenskosten und der Rentenreform sei ein "sehr hohes Maß an Gewalt" zu beobachten gewesen, sagte Reynders dem belgischen Sender RTBF. "Das muss man untersuchen, weil es ein Problem darstellt."

Nach dem tödlichen Schuss eines Polizisten auf den 17-jährigen Nahel während einer Verkehrskontrolle in einem Pariser Vorort war es mehrere Nächte lang zu gewaltsamen Protesten im Großraum Paris und in zahlreichen anderen Städten Frankreichs gekommen. Außer in Paris waren die Ausschreitungen in Marseille besonders heftig.

K.Yamaguchi--JT