The Japan Times - Lebenslange Haft für dreifachen Mord an Eltern und Schwester beantragt

EUR -
AED 4.115355
AFN 72.838379
ALL 90.647501
AMD 404.901904
ANG 2.005609
AOA 1027.578103
ARS 1709.705605
AUD 1.598144
AWG 2.018456
AZN 1.909546
BAM 1.956099
BBD 2.259036
BDT 138.716782
BGN 1.958596
BHD 0.423282
BIF 3364.054369
BMD 1.120586
BND 1.432777
BOB 13.184546
BRL 5.652912
BSD 1.121617
BTN 106.278519
BWP 15.407975
BYN 3.31664
BYR 21963.492517
BZD 2.255736
CAD 1.57258
CDF 2595.278164
CHF 0.920847
CLF 0.027909
CLP 1098.387353
CNY 7.483332
CNH 7.478334
COP 3583.254157
CRC 511.898833
CUC 1.120586
CUP 26.917116
CVE 110.279895
CZK 24.259234
DJF 199.71341
DKK 7.474748
DOP 68.83329
DZD 151.117813
EGP 61.820848
ERN 16.808795
ETB 183.71397
FJD 2.521039
FKP 0.837073
GBP 0.837722
GEL 2.902587
GGP 0.837073
GHS 12.99951
GIP 0.837073
GMD 81.802973
GNF 9926.5179
GTQ 8.571655
GYD 234.615297
HKD 8.784999
HNL 30.107066
HRK 7.539975
HTG 146.958373
HUF 366.274957
IDR 20251.23657
ILS 3.481611
IMP 0.837073
INR 106.229289
IQD 1700.328284
IRR 2053334.418974
ISK 136.162488
JEP 0.837073
JMD 178.057227
JOD 0.794457
JPY 175.923654
KES 145.455426
KGS 97.994272
KHR 4562.880961
KMF 492.49905
KPW 1008.527674
KRW 1484.004111
KWD 0.347897
KYD 0.93468
KZT 502.437006
LAK 25245.874251
LBP 100439.69201
LKR 372.296929
LRD 191.222415
LSL 18.498672
LTL 3.3088
LVL 0.677832
LYD 7.185099
MAD 11.008483
MDL 20.143889
MGA 5085.981957
MKD 61.549873
MMK 2353.270782
MNT 4032.840486
MOP 9.056994
MRU 44.817853
MUR 52.801668
MVR 17.3243
MWK 1944.875499
MXN 21.026699
MYR 4.57646
MZN 71.602319
NAD 18.497598
NGN 1492.497612
NIO 41.27797
NOK 10.491204
NPR 170.045831
NZD 1.972462
OMR 0.430841
PAB 1.121617
PEN 3.853158
PGK 5.022768
PHP 71.169519
PKR 310.419467
PLN 4.369149
PYG 6430.983385
QAR 4.099517
RON 5.345086
RSD 117.517011
RUB 91.324085
RWF 1657.720058
SAR 4.194036
SBD 9.048264
SCR 15.436422
SDG 674.032904
SEK 11.112821
SGD 1.431628
SHP 0.837415
SLE 26.80396
SLL 23498.140456
SOS 641.023763
SRD 42.285887
STD 23193.875051
STN 24.504731
SVC 9.813325
SYP 14569.863408
SZL 18.495498
THB 37.813629
TJS 10.313191
TMT 3.933258
TND 3.342611
TOP 2.698103
TRY 55.612179
TTD 7.61147
TWD 36.508145
TZS 2965.805458
UAH 50.540228
UGX 4805.927886
USD 1.120586
UYU 44.966876
UZS 13355.042168
VES 985.879434
VND 28968.838103
VUV 132.987274
WST 3.103166
XAF 655.957
XAG 0.020056
XAU 0.00027570939
XCD 3.028441
XCG 2.02139
XDR 0.792313
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.559255
ZAR 18.506142
ZMK 10086.625292
ZMW 22.516347
ZWL 360.828348
SSP 6438.154041
MXV 2.373277
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Lebenslange Haft für dreifachen Mord an Eltern und Schwester beantragt
Lebenslange Haft für dreifachen Mord an Eltern und Schwester beantragt / Foto: LOIC VENANCE - AFP/Archiv

Lebenslange Haft für dreifachen Mord an Eltern und Schwester beantragt

Wegen dreifachen Mordes an seinen Eltern und seiner Schwester hat die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für einen 27-jährigen Mann aus Rövershagen bei Rostock gefordert. Außerdem beantragte die Behörde am Montag im Prozess vor dem Landgericht Rostock, die besondere Schwere der Schuld festzustellen und eine Sicherungsverwahrung später zu prüfen.

Textgröße:

Der Angeklagte habe den Vater aus dem Weg räumen wollen, weil er einem Lebensstil, wie er ihn sich vorstellte, im Wege stand, erklärte die Staatsanwaltschaft. Die Schwester und die Mutter habe er getötet, weil er hoffte, so den ersten Mord verdecken zu können. Der Angeklagte hatte zwei Jahre allein in Baden-Württemberg gelebt, bevor er 2021 hochverschuldet nach Hause zurückkehrte.

Er habe wieder ohne die Kontrollen leben wollen, habe beim angeblich tyrannischen Vater aber "zu Kreuze kriechen" müssen und dies nicht mehr ertragen, hatte der 27-Jährige in einer ersten Vernehmung bei der Polizei angegeben. Der Prozess habe gezeigt, dass der Vater zwar streng, aber keineswegs tyrannisch gewesen sei, argumentierte die Staatsanwaltschaft.

Die Anklage sah es als erwiesen an, dass der gelernte Maurer am 7. Februar 2022 in seinem Elternhaus in Rövershagen seinen arglos auf der Wohnzimmercouch schlafenden, 52 Jahre alten Vater heimtückisch mit Pfeilen aus einer Armbrust und einer gezackten Gartenmachete getötet hatte. Einige Stunden später lockte der Angeklagte seine 25 Jahre alte Schwester nach Rövershagen.

Unter dem Vorwand, eine Überraschung für sie zu haben, setzte er ihr eine abgeklebte Skibrille und Ohrenschützer auf und ließ sie im Hausflur auf Teichfolie niederknien, die er dort ausgelegt hatte. Nach einer kurzen Wartezeit schoss er ihr ebenfalls mit seiner Armbrust drei Pfeile in den Kopf und stach mit der Gartenschere auf sie ein.

Vier Tage später tötete er laut Staatsanwaltschaft seine 48 Jahre alte Mutter auf die gleiche Weise wie die Schwester, als sie von einem auswärtigen Arbeitswoche nach Hause kam. Gut zwei Wochen nach den Taten brachte er die Leichen in selbst gezimmerten Särgen mit einem gemieteten Transporter zu einem zwölf Kilometer entfernten Feld, wo er sie mit einem kleinen gemieteten Bagger knapp drei Meter tief vergrub.

Bis Ende März 2022 schaffte es der Angeklagte, Nachfragen von Verwandten und Arbeitskollegen der Eltern abzublocken und sie mit falschen Angaben in die Irre zu führen. Nachdem die Polizei aufgrund einer Vermisstenanzeige nach den Verschwundenen zu ermitteln begann, verstrickte er sich nach und nach in Widersprüche. Er ließ sich am 30. März 2022 widerstandslos an seinem Arbeitsplatz festnehmen. Am selben Tag zeigte er den Ermittlern, wo er die Toten begraben hatte.

Die Verteidigung beantragte "aus prozessualen Gründen" einen Freispruch. Die ersten Vernehmungsprotokolle und zahlreiche Beweismittel seien vor Gericht nicht verwertbar, weil die Ermittler "in der Summe" zu viele Fehler gemacht hätten. So sei er zum Beispiel nach seiner Festnahme nicht korrekt darüber informiert worden, wie er einen Pflichtverteidiger hinzuziehen kann.

Auch sei er nicht unverzüglich einem Haftrichter vorgeführt worden. Sollte es doch zu einer Verurteilung kommen, darf aus Sicht der Verteidigung das Gericht weder die besondere Schwere der Schuld feststellen noch die Sicherungsverwahrung vorgehalten. Das Gericht will am 13. März das Urteil verkünden.

M.Ito--JT