The Japan Times - Bildungsbericht zeigt erneut Defizite bei Chancengerechtigkeit und Kompetenzen

EUR -
AED 4.238558
AFN 75.593749
ALL 93.113255
AMD 422.431466
AOA 1058.341674
ARS 1729.258934
AUD 1.635261
AWG 2.077442
AZN 1.960944
BAM 1.95502
BBD 2.326482
BDT 142.723059
BHD 0.435639
BIF 3450.2982
BMD 1.154135
BND 1.478142
BOB 13.745516
BRL 5.895378
BSD 1.155044
BTN 110.019293
BWP 15.561196
BYN 3.434045
BYR 22621.037064
BZD 2.323083
CAD 1.60779
CDF 2620.48721
CHF 0.935368
CLF 0.026837
CLP 1056.228802
CNY 7.787642
CNH 7.786081
COP 3619.158186
CRC 524.406685
CUC 1.154135
CUP 30.584565
CVE 110.221026
CZK 24.259987
DJF 205.687938
DKK 7.475976
DOP 67.345174
DZD 153.233553
EGP 57.651216
ERN 17.312018
ETB 186.779646
FJD 2.552364
FKP 0.856081
GBP 0.854065
GEL 3.012086
GGP 0.856081
GHS 13.56059
GIP 0.856081
GMD 84.831731
GNF 10144.084735
GTQ 8.813331
GYD 241.90349
HKD 9.055657
HNL 30.962586
HRK 7.534647
HTG 151.033015
HUF 364.832898
IDR 20584.739782
ILS 3.46466
IMP 0.856081
INR 110.111247
IQD 1513.196292
IRR 1586617.611509
ISK 142.201148
JEP 0.856081
JMD 183.442376
JOD 0.818297
JPY 183.742839
KES 149.347743
KGS 100.928614
KHR 4683.233012
KMF 491.661295
KRW 1633.094652
KWD 0.356558
KYD 0.962616
KZT 538.515153
LAK 26086.592439
LBP 103437.580447
LKR 387.125552
LRD 208.479599
LSL 18.689744
LTL 3.407859
LVL 0.698124
LYD 7.361063
MAD 10.771403
MDL 20.075078
MGA 4947.154867
MKD 61.500464
MMK 2423.16271
MNT 4148.252132
MOP 9.334276
MRU 46.330921
MUR 54.291029
MVR 17.831333
MWK 2002.952962
MXN 19.781514
MYR 4.72145
MZN 73.754932
NAD 18.689744
NGN 1571.031266
NIO 42.503963
NOK 10.95441
NPR 176.042104
NZD 1.960165
OMR 0.443766
PAB 1.155039
PEN 3.901643
PGK 5.107051
PHP 70.536666
PKR 320.67955
PLN 4.30386
PYG 6875.286807
QAR 4.21072
RON 5.241504
RSD 117.4043
RUB 95.215737
RWF 1696.87447
SAR 4.32253
SBD 9.308899
SCR 15.972987
SDG 693.021093
SEK 10.955547
SGD 1.477621
SLE 28.392379
SOS 660.156642
SRD 43.569153
STD 23888.254875
STN 24.490654
SVC 10.106968
SZL 18.686626
THB 38.202429
TJS 10.666775
TMT 4.051012
TND 3.385949
TRY 55.095386
TTD 7.834874
TWD 37.21611
TZS 3052.68358
UAH 51.815175
UGX 4302.283552
USD 1.154135
UYU 46.531234
UZS 13782.501305
VES 872.251493
VND 30165.614579
VUV 137.764899
WST 3.155077
XAF 655.71244
XAG 0.017765
XAU 0.000263
XCD 3.119107
XCG 2.081769
XDR 0.815496
XOF 655.698242
XPF 119.331742
YER 275.140339
ZAR 18.698999
ZMK 10388.601949
ZMW 21.605474
ZWL 371.630852
  • TecDAX

    2.9700

    4070.39

    +0.07%

  • SDAX

    -88.9500

    18451.59

    -0.48%

  • Euro STOXX 50

    0.8600

    6536.48

    +0.01%

  • MDAX

    -122.8200

    32128.32

    -0.38%

  • DAX

    -33.8300

    26290.05

    -0.13%

  • Goldpreis

    9.1000

    4428.8

    +0.21%

  • EUR/USD

    -0.0005

    1.1541

    -0.04%

Bildungsbericht zeigt erneut Defizite bei Chancengerechtigkeit und Kompetenzen
Bildungsbericht zeigt erneut Defizite bei Chancengerechtigkeit und Kompetenzen / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Bildungsbericht zeigt erneut Defizite bei Chancengerechtigkeit und Kompetenzen

Der Nationale Bildungsbericht zeigt erneut deutliche Defizite bei Chancengerechtigkeit und grundlegenden Standards auf. "Die Bildungsschere tut sich ab der Geburt auf", sagte Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) am Montag bei der Vorstellung des Berichts. Sie betonte die Bedeutung der frühkindlichen Bildung und will dazu neben der Kita verstärkt die Familien in die Pflicht nehmen.

Textgröße:

Der Bericht "Bildung in Deutschland 2026" verweist darauf, dass "Bildungsungleichheiten häufig bereits vor dem Schuleintritt entstehen und sich über den gesamten Bildungsverlauf hinweg fortsetzen können". Ein Schwerpunktkapitel befasst sich mit "Bildungsungleichheiten nach sozialer Herkunft". Als bedeutsame Merkmale werden dabei auch eine Einwanderungsgeschichte, das Geschlecht, gesundheitliche Beeinträchtigungen und die familiäre Lebensform genannt. Zentral bleibe aber der sozioökonomische Status der Eltern, etwa Bildungsniveau, berufliche Stellung und Einkommen.

Der Bildungsbericht dokumentierte zudem rückläufige Kompetenzen im Fach Mathematik: Im Jahr 2024 verfehlte knapp ein Viertel der Schülerinnen und Schüler, die mindestens den Mittleren Schulabschluss anstrebten, den Mindeststandard für diesen Abschluss, neun Punkte mehr als 2018. Die Zahl derer, die ohne einen Abschluss die Schule verließen, stieg auf acht Prozent. Bildungsungleichheit sei dabei nicht nur eine Frage einzelner Schulen oder Bildungsphasen, sondern eine "durchgehende Strukturfrage des Systems".

Die Gewerkschaft VBE sprach mit Blick auf schlechte Bildungchancen für Kinder aus sozial benachteiligten Familien von einem "Armutszeugnis für eine der größten Volkswirtschaften weltweit". Besonders die Schulen seien mit einem "Spagat" konfrontiert: Sie litten häufig unter "massivem Personalmangel, sanierungsbedürftigen Gebäuden und einer mangelhaften Digitalisierung" und trotzdem sollen sie neben ihrem Bildungsauftrag "immer neue gesellschaftliche Herausforderungen lösen", erklärte der Verband.

Wer arm geboren werde, bekomme kaum eine Chance auf gute Bildung, wer wohlhabende Eltern habe, habe auch "beste Aussichten auf Bildungserfolg", kritisierte die Linken-Bildungspolitikerin Nicole Gohlke. Parteichef Jan van Aken verwies darauf, dass in Deutschland nicht einmal 17 Prozent der Kinder aus Familien mit einem niedrigen sozioökonomischen Status eine Gymnasialempfehlung erhalten, aber 80 Prozent aus wohlhabenden Akademikerfamilien. Statt gegenzusteuern verweigere aber die Bundesregierung beispielsweise eine Bafög-Erhöhung für Studierende aus einkommensschwächeren Haushalten.

Ein "Schließen von Gerechtigkeitslücken" bei der Bildung mahnte auch Grünen-Parteichefin Franziska Brantner an. "Der Bericht zeigt, dass wir mehr und bessere Bildung in diesem Land brauchen", sagte sie in Berlin.

"Wir reden hier über eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe", sagte Prien. Zwar gebe es mit dem im Sommer startenden Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung in Grundschulen und dem Startchancen-Programm zur Förderung sogenannter Brennpunktschulen mittlerweile gute Förderinstrumente. Jedoch kämen nach wie vor Kinder mit "dramatisch unterschiedlichen Lernausgangslagen" in den Schulen an, sei es mit Blick auf den Wortschatz und die sprachliche Entwicklung oder die sozial-emotionale und die motorische Entwicklung.

Prien hob hervor, es müsse mehr denn je darum gehen, Kinder im Vorschulalter zu erreichen. Die Ministerin kündigte an, sie wolle noch vor der Sommerpause das im Koalitionsvertrag angekündigte Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz ins Kabinett bringen. Ein besonderer Schwerpunkt müsse dabei auf dem letzten Kita-Jahr liegen. "Wir brauchen verpflichtende Sprachstandsebenen und verpflichtende Sprachförderung für die Kinder, die Sprachförderbedarf haben", forderte die CDU-Politikerin.

Prien drang auch auf einen "sehr engen Schulterschluss zwischen Bund, Ländern und Kommunen" sowie mehr Zusammenarbeit von Familien, der Kinder- und Jugendhilfe und Institutionen, die sich mit Integration vor Ort beschäftigen. An den Schulen seien Erzieher, Sozialpädagogen und Schulpsychologen kein "nice to have", sondern müssten aktiv in die Bildung und Erziehung der Kinder eingebunden werden. Zuhause liege es an den Familien, etwa wieder mehr vorzulesen und die Bildschirmzeit zu reduzieren, mahnte sie weiter an.

K.Okada--JT