The Japan Times - S-Klasse 2026: Ganze 50 % neu

EUR -
AED 4.25674
AFN 73.599881
ALL 94.63924
AMD 426.786562
ANG 2.075229
AOA 1063.46406
ARS 1665.300658
AUD 1.638954
AWG 2.086353
AZN 1.969454
BAM 1.953264
BBD 2.335667
BDT 142.356387
BGN 1.959874
BHD 0.437095
BIF 3466.823235
BMD 1.159085
BND 1.485671
BOB 8.042557
BRL 5.900671
BSD 1.159694
BTN 109.603686
BWP 15.538824
BYN 3.210631
BYR 22718.066
BZD 2.332372
CAD 1.626057
CDF 2689.07734
CHF 0.919496
CLF 0.026086
CLP 1026.67098
CNY 7.832459
CNH 7.834968
COP 3981.456975
CRC 528.214147
CUC 1.159085
CUP 30.715753
CVE 110.518845
CZK 24.111344
DJF 205.992431
DKK 7.460034
DOP 67.922316
DZD 154.018025
EGP 57.847843
ERN 17.386275
ETB 183.570112
FJD 2.589049
FKP 0.862506
GBP 0.865176
GEL 3.065779
GGP 0.862506
GHS 13.094994
GIP 0.862506
GMD 84.612839
GNF 10173.867447
GTQ 8.839599
GYD 242.585018
HKD 9.08142
HNL 30.944321
HRK 7.534628
HTG 151.453347
HUF 348.47849
IDR 20572.136031
ILS 3.386568
IMP 0.862506
INR 109.312724
IQD 1518.40135
IRR 1593741.874933
ISK 144.109074
JEP 0.862506
JMD 183.411851
JOD 0.821813
JPY 185.758438
KES 150.124896
KGS 101.361707
KHR 4650.820524
KMF 492.610907
KPW 1043.176906
KRW 1752.38004
KWD 0.357112
KYD 0.966445
KZT 565.540801
LAK 25534.642323
LBP 103796.061813
LKR 388.508897
LRD 211.127136
LSL 18.771217
LTL 3.422477
LVL 0.701119
LYD 7.38919
MAD 10.715761
MDL 20.236724
MGA 4868.156941
MKD 61.531925
MMK 2433.437481
MNT 4146.424702
MOP 9.356651
MRU 46.456179
MUR 54.627955
MVR 17.919737
MWK 2012.171858
MXN 19.925262
MYR 4.711454
MZN 74.067971
NAD 18.779399
NGN 1575.335201
NIO 42.434218
NOK 11.018784
NPR 175.364787
NZD 1.99289
OMR 0.445666
PAB 1.159694
PEN 3.95539
PGK 5.085775
PHP 69.977449
PKR 322.571254
PLN 4.227959
PYG 7076.811199
QAR 4.219652
RON 5.224038
RSD 117.149943
RUB 84.580225
RWF 1724.71848
SAR 4.348764
SBD 9.343876
SCR 16.360628
SDG 696.029758
SEK 10.897891
SGD 1.485981
SHP 0.865374
SLE 28.687692
SLL 24305.437155
SOS 662.425802
SRD 43.270992
STD 23990.719317
STN 24.804419
SVC 10.146912
SYP 128.116096
SZL 18.773561
THB 37.710252
TJS 10.750241
TMT 4.068388
TND 3.374966
TOP 2.790799
TRY 53.683879
TTD 7.877771
TWD 36.578986
TZS 3042.601568
UAH 51.937311
UGX 4290.429144
USD 1.159085
UYU 46.819612
UZS 13914.81526
VES 690.856847
VND 30514.07171
VUV 138.224161
WST 3.175562
XAF 655.106385
XAG 0.01639
XAU 0.000266
XCD 3.132486
XCG 2.090068
XDR 0.815645
XOF 654.883233
XPF 119.331742
YER 276.586687
ZAR 18.740584
ZMK 10433.149863
ZMW 20.497385
ZWL 373.224897
  • Euro STOXX 50

    42.6500

    6300.07

    +0.68%

  • TecDAX

    -18.1600

    3948.38

    -0.46%

  • Goldpreis

    -78.2000

    4276.2

    -1.83%

  • DAX

    24.2600

    24934.67

    +0.1%

  • MDAX

    269.2800

    32855.82

    +0.82%

  • SDAX

    52.1400

    18475.26

    +0.28%

  • EUR/USD

    -0.0113

    1.15

    -0.98%

S-Klasse 2026: Ganze 50 % neu
S-Klasse 2026: Ganze 50 % neu

S-Klasse 2026: Ganze 50 % neu

Die Mercedes‑S‑Klasse ist seit Jahrzehnten die Referenz unter den Luxuslimousinen. Die aktuelle Generation der Baureihe W223 kam 2020 auf den Markt. Fünf Jahre später haben die Ingenieur*innen aus Stuttgart eine Modellpflege präsentiert, die mehr ist als ein Facelift: Über die Hälfte der rund 2 700 Komponenten wurde neu entwickelt oder überarbeitet. Daimler‑Chef Ola Källenius bezeichnet die Neuauflage daher als „größte Überarbeitung innerhalb einer S‑Klasse‑Generation“. Die S‑Klasse 2026 soll an der Spitze des Segments bleiben und gleichzeitig den Weg in die digitale Zukunft weisen.

Dezent aber deutlich: Exterieur mit Licht-Signet
Auf den ersten Blick bleibt die Silhouette der Limousine vertraut. Doch Mercedes hat zahlreiche Details geschärft. Der Kühlergrill wächst um rund 20 Prozent, trägt eine illuminiert umrahmte Sternsignatur und wird wieder von einem dreidimensionalen Mercedes‑Stern auf der Motorhaube gekrönt. Wahlweise leuchtet auch das Emblem selbst. Neu gestaltete LED‑Scheinwerfer zeichnen dreizackige Sternen‑Motive; ihre Digital‑Light‑Technik nutzt Mikro‑LEDs und steuert den Lichtkegel per Computer. Laut Hersteller verbessert dies das Lichtfeld um 40 Prozent und ermöglicht „Ultra‑Range“‑Fernlicht bis zu 600 Metern. Die Rückleuchten übernehmen das Sternmotiv und werden von einer schlanken Chromspange verbunden. Ein optionales Projektionsmodul in den Einstiegsleisten wirft das Markenlogo auf den Boden.

Die überarbeiteten Stoßfänger integrieren größere, geschlossen geformte Lufteinlässe. Neben neuen 19‑ und 20‑Zoll‑Rädern bietet Mercedes optionale Hochdruck‑Gussscheiben im Kreuzspeichen‑Design. Auch die Palette an Karosseriefarben wächst: Das Manufaktur‑Programm ermöglicht mehr als 150 Lackierungen sowie über 400 Interieur‑Kombinationen. Damit will Mercedes die Individualisierung weiter in den Fokus rücken.

Ein „Superscreen“ für Fahrer und Passagiere
Im Cockpit verabschiedet sich Mercedes vom bisher senkrecht eingebetteten 12,8‑Zoll‑Display. Stattdessen erstreckt sich eine hochglänzende Glasfläche über die gesamte Breite. Hinter ihr sitzen ein 14,4‑Zoll‑Touchscreen, ein 12,3‑Zoll‑Fahrerdisplay und ein ebenso großer Bildschirm für den Beifahrer. Diese Einheit nennt sich „Superscreen“ und wird von Ambientebeleuchtung eingefasst. Die Klimadüsen wandern in eine durchgehende Zierleiste, die Bedienung erfolgt digital, lässt aber physische Schnellwahltasten auf dem Lenkrad bestehen. Gorden Wagener, Chefdesigner von Mercedes, betont, dass große Bildschirme für Filme oder Kartenmaterial unverzichtbar seien; analoge Elemente wie Dreh‑ und Wippschalter blieben aber wichtig, um die Nutzung intuitiv zu halten.

Die neue S‑Klasse führt als erstes Modell die hauseigene Softwareplattform MB.OS ein. Sie vernetzt 27 Sensoren, steuert Fahrwerk, Klima, Antrieb und Fahrerassistenzsysteme und bildet die Basis für das Infotainmentsystem MBUX. Eine leistungsfähige Wasser‑kühlte Computerplattform ermöglicht umfangreiche Over‑the‑air‑Updates. Der Sprachassistent „Hey Mercedes“ nutzt künstliche Intelligenz: Er kombiniert ChatGPT, Google Gemini und Microsoft Bing und soll natürlichere Dialoge erlauben. Hinter den Vordersitzen sitzen zwei 13,1‑Zoll‑Displays mit integrierten Kameras; kleine, abnehmbare Tablets ersetzen das bisherige 7‑Zoll‑Bedienteil. Erstmals verfügt die S‑Klasse über beheizbare Front‑Sicherheitsgurte, digitale Luftdüsen mit Memory‑Funktion und ab Werk einen 5G‑Hotspot.

Komfortzone Fond: Chauffeurs‑Limousine bleibt der Maßstab
Der Fond ist traditionell das Herzstück der S‑Klasse. Die Lehnen lassen sich weiterhin bis zu 43,5 Grad elektrisch verstellen, die Sitze verfügen über Heizung, Belüftung und Massageprogramme. Die 2026er Modellpflege ergänzt die komfortablen Nacken‑ und Schulterkissen um beheizte Gurte. Für Entertainment sorgen die neuen abnehmbaren Steuergeräte und native Apps wie Disney+ oder YouTube. Die Klimatisierung arbeitet mit gereinigter Luft und Duft‑Modulen; optional stehen zwei Burmester‑Soundanlagen zur Wahl.

Fahrwerk und Assistenz: Cloud‑basiertes Airmatic, MB.Drive und Robotaxi‑Pläne
Mercedes überarbeitet das Airmatic‑Fahrwerk, das nun „cloud‑basierte“ Dämpferregelung nutzt. Sensoren erfassen Schlaglöcher und Bodenwellen, speichern deren GPS‑Position und teilen sie mit anderen Fahrzeugen; das System kann so Unregelmäßigkeiten vorausschauend ausgleichen. Optional kombiniert Mercedes die Airmatic mit E‑Active Body Control, das Wank‑, Nick‑ und Hubbewegungen aktiv ausgleicht und die Karosserie bei drohendem Seitenaufprall anhebt. Die Fahrdynamik wird über den Fahrmodus‑Schalter anpassbar.

Die Fahrerassistenzsysteme firmieren unter dem Namen MB.Drive. Eine vernetzte Sensorik und neue Computerarchitektur sollen automatisiertes Fahren auf Level 2 Plus ermöglichen. Der Spurwechsel‑Assistent arbeitet jetzt bei Geschwindigkeiten bis 130 km/h und erkennt Parkplätze erstmals auch diagonal. Auf abgesperrten Parkplätzen kann das Fahrzeug künftig autonom ein‑ und ausparken. Mercedes hat zudem Level‑4‑fähige Testfahrzeuge entwickelt, die in Abu Dhabi als Robotaxi dienen sollen; Privatfahrzeuge verzichten jedoch auf die Dach‑LiDAR‑Box und werden nur mit Kameras in den Kotflügeln ausgeliefert.

Motoren: V8‑Comeback, Euro‑7‑Konformität und Plug‑In‑Reichweite
Die überarbeitete S‑Klasse behält konventionelle Verbrennungsmotoren, alle erfüllt die Euro‑7‑Norm. Herzstück ist der neue 4,0‑Liter‑V8 „M177 Evo“ mit flacher Kurbelwelle. Er leistet 530 PS (393 kW) und 750 Nm, ein 48‑Volt‑Mildhybridsystem bringt zusätzliche 23 PS und ermöglicht laut Hersteller eine Beschleunigung von 0 auf 96 km/h in 3,9 Sekunden. Der Motor stammt von AMG und basiert auf dem Aggregat des AMG GT Black Series. Die V6‑Benziner der Varianten S450 und S500 bekommen optimierte Ein- und Auslasskanäle sowie einen neuen Nockenwellenversteller; sie leisten 442 PS und 600 Nm. Der 3,0‑Liter‑Diesel („OM656“) erhält einen elektrisch beheizten Katalysator.

Als Plug‑in‑Hybrid kombiniert die S‑Klasse einen Sechszylinder‑Benziner mit einem Elektromotor zu 576 PS und 749 Nm und erreicht eine rein elektrische Reichweite von bis zu 100 Kilometern. Alle Antriebe verfügen über Allradantrieb (4Matic) und adaptieren die 9‑Gang‑Automatik.

Die V12 bleibt exklusiv der Maybach‑Variante vorbehalten; Källenius betonte, dass Mercedes trotz der Elektromobilitätsstrategie Verbrennungsmotoren – insbesondere den V8 – weiterhin anbietet. Die EQS bleibt vorerst im Angebot, wird jedoch in der nächsten Generation mit der S‑Klasse zu einer Modelllinie zusammengeführt.

Textgröße:

Fazit: Große Schritte im Detail
Die neue S‑Klasse des Modelljahres 2026 zeigt, wie weit Mercedes einen klassischen „Zwischenschritt“ treiben kann. Optisch bleibt das Flaggschiff elegant, erhält aber prägnante Licht‑Inszenierung und verbesserte Aerodynamik. Im Innenraum dominieren digitale High‑Tech‑Oberflächen, doch Mercedes lässt haptische Bedienelemente nicht völlig verschwinden. Mit MB.OS führt der Hersteller seine eigene Software‑Architektur ein und schafft einen lernfähigen Assistenten, der Sprache, Navigation und Fahrzeugfunktionen vernetzt.

Die technischen Neuerungen gehen über Infotainment hinaus. Cloud‑gestützte Dämpferregelung, vernetzte Assistenzsysteme und das optionale E‑Active Body Control heben Komfort und Sicherheit. Auch bei den Antrieben setzt Mercedes auf Evolution statt Revolution: Leistungsstarke Sechs‑ und Achtzylinder erfüllen strenge Emissionsnormen, während der Plug‑in‑Hybrid eine alltagstaugliche elektrische Reichweite bietet. Mit über 50 Prozent neuen oder überarbeiteten Teilen signalisiert Mercedes, dass ein Facelift durchaus einen umfassenden Technologiesprung bedeuten kann.

Die S‑Klasse 2026 bleibt damit die „beste Limousine der Welt“ und richtet sich an Kund*innen, die Luxus, Innovation und Individualisierung in einem Fahrzeug vereint sehen. Der hohe Aufwand zeigt auch, wie ernst Mercedes den Wettbewerb mit BMW 7er und Porsche Panamera nimmt – und dass die Verbrenner‑S‑Klasse trotz Elektromobilität noch lange nicht ausgedient hat.