The Japan Times - Internetkonzerne schränken Verbreitung russischer Staatsmedien ein

EUR -
AED 4.278161
AFN 76.297883
ALL 92.157796
AMD 423.29876
ANG 2.08495
AOA 1069.394468
ARS 1761.092699
AUD 1.612744
AWG 2.099764
AZN 1.984907
BAM 1.957998
BBD 2.345132
BDT 143.245092
BGN 1.976127
BHD 0.439017
BIF 3479.80014
BMD 1.164918
BND 1.472623
BOB 14.583996
BRL 5.934051
BSD 1.164307
BTN 110.805608
BWP 15.632285
BYN 3.566271
BYR 22832.384687
BZD 2.341859
CAD 1.604138
CDF 2685.135012
CHF 0.940316
CLF 0.027286
CLP 1077.338936
CNY 7.817238
CNH 7.809625
COP 3631.164608
CRC 529.219019
CUC 1.164918
CUP 30.870316
CVE 110.388908
CZK 24.245078
DJF 207.352537
DKK 7.474554
DOP 68.426807
DZD 154.900164
EGP 59.640757
ERN 17.473764
ETB 190.217578
FJD 2.555757
FKP 0.860237
GBP 0.859004
GEL 3.029274
GGP 0.860237
GHS 13.303504
GIP 0.860237
GMD 85.625531
GNF 10235.620985
GTQ 8.895985
GYD 243.614953
HKD 9.135551
HNL 31.245072
HRK 7.53679
HTG 152.278117
HUF 363.935979
IDR 20355.769899
ILS 3.518403
IMP 0.860237
INR 110.797351
IQD 1525.312118
IRR 1601266.590582
ISK 140.407499
JEP 0.860237
JMD 183.74625
JOD 0.825912
JPY 178.583614
KES 150.798738
KGS 101.871667
KHR 4718.559732
KMF 493.925214
KPW 1048.42617
KRW 1556.85379
KWD 0.359575
KYD 0.970335
KZT 529.223568
LAK 26063.710057
LBP 104271.517233
LKR 382.570771
LRD 203.189412
LSL 18.69048
LTL 3.439699
LVL 0.704647
LYD 7.365267
MAD 10.88662
MDL 20.114528
MGA 5000.892396
MKD 61.589132
MMK 2445.673709
MNT 4191.710574
MOP 9.405482
MRU 46.608316
MUR 54.576226
MVR 17.997461
MWK 2019.061665
MXN 19.696648
MYR 4.741195
MZN 74.450007
NAD 18.69048
NGN 1541.896902
NIO 42.850121
NOK 10.697578
NPR 177.289373
NZD 1.990239
OMR 0.447921
PAB 1.164357
PEN 3.900362
PGK 5.253897
PHP 72.791002
PKR 322.861618
PLN 4.314138
PYG 6871.713298
QAR 4.244765
RON 5.255061
RSD 117.377019
RUB 99.541748
RWF 1716.908241
SAR 4.374903
SBD 9.312373
SCR 15.99083
SDG 700.694472
SEK 11.149187
SGD 1.471838
SHP 0.863048
SLE 28.647177
SLL 24427.738421
SOS 665.4784
SRD 44.176018
STD 24111.442073
STN 24.527531
SVC 10.188436
SYP 15146.258345
SZL 18.696227
THB 38.31437
TJS 10.753278
TMT 4.088861
TND 3.388303
TOP 2.804842
TRY 56.472001
TTD 7.906248
TWD 36.647146
TZS 3075.385935
UAH 52.020191
UGX 4406.946669
USD 1.164918
UYU 46.852591
UZS 13768.45469
VES 947.861346
VND 30179.519903
VUV 137.438378
WST 3.165557
XAF 656.730805
XAG 0.017602
XAU 0.000265
XCD 3.148248
XCG 2.098573
XDR 0.823657
XOF 656.69412
XPF 119.331742
YER 276.144029
ZAR 18.691394
ZMK 10485.668944
ZMW 22.414121
ZWL 375.102987
  • DAX

    -474.6300

    25533

    -1.86%

  • SDAX

    -254.7200

    18536.43

    -1.37%

  • MDAX

    -527.8100

    32016.49

    -1.65%

  • Goldpreis

    -5.0000

    4434

    -0.11%

  • Euro STOXX 50

    -115.2300

    6297.94

    -1.83%

  • TecDAX

    -47.7000

    3988.68

    -1.2%

  • EUR/USD

    -0.0005

    1.1624

    -0.04%

Internetkonzerne schränken Verbreitung russischer Staatsmedien ein
Internetkonzerne schränken Verbreitung russischer Staatsmedien ein

Internetkonzerne schränken Verbreitung russischer Staatsmedien ein

Zahlreiche Internetkonzerne schränken angesichts von Desinformationsvorwürfen im Ukrainekrieg die Verbreitung russischer Staatsmedien ein. Facebook-Muttergesellschaft Meta kündigte am Montag an, den Zugang zu RT und Sputnik in der Europäischen Union zu beschränken. Meta-Vizepräsident Nick Clegg begründete die Entscheidung mit der "außergewöhnlichen Natur der aktuellen Situation". Zuvor hatte Twitter angekündigt, Nachrichten mit Verbindungen zu russischen, dem Staat nahestehenden Medien mit Warnhinweisen zu versehen.

Textgröße:

Twitters Verantwortlichem für die Integrität der Plattform, Yoel Roth, zufolge gibt es auf Twitter pro Tag mehr als 45.000 Tweets, die Links zu diesen Medien teilen. "Unser Produkt sollte es einfach machen, zu verstehen, wer hinter den Inhalten steht und was ihre Motivationen und Absichten sind", erklärte er. Daneben unternehme die Plattform auch Schritte, "um die Verbreitung dieser Inhalte auf Twitter deutlich zu reduzieren".

Die Video-App Tiktok teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, sie habe den Zugang russischer Staatsmedien zu ihrer Plattform in der EU ebenfalls eingeschränkt. Microsoft erklärte, den russischen Sender RT aus seinem App-Store zu entfernen und den Algorithmus seiner Suchmaschine Bing zu ändern, um Inhalte von RT und dem russischen Portal Sputnik in den Ergebnissen nach unten zu verschieben.

Netflix ist theoretisch durch ein russisches Gesetz verpflichtet, mehrere russische Sender in sein Programm aufzunehmen. Die US-Streamingplattform erklärte jedoch am Montag, dass "wir angesichts der aktuellen Situation keine Pläne haben, diese Kanäle zu unserem Dienst hinzuzufügen."

Sowohl Twitter als auch Facebook sind seit dem russischen Einmarsch in der Ukraine mit Zugangsbeschränkungen in Russland konfrontiert und dort nun "weitgehend unbrauchbar", erklärte die Internet-Überwachungsorganisation NetBlocks.

Die Europäische Union hatte bereits am Sonntag ein Verbot von RT und Sputnik in der EU angekündigt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte, dass die russischen Medien "nicht länger in der Lage sein werden, ihre Lügen zu verbreiten, um (Präsident Wladimir) Putins Krieg zu rechtfertigen".

Einen Tag vor den Beschränkungen für RT und Sputnik hatte Meta erklärt, dass pro-russische Gruppen Fehlinformationskampagnen auf den Plattformen verfolgen und dabei gefälschte Profile oder gehackte Konten verwenden, um die Ukraine als schwachen Spielball des Westens darzustellen. Das Cybersicherheitsteam des Tech-Giganten erklärte, es habe eine Reihe von mit Russland in Verbindung stehenden gefälschten Konten blockiert. Diese seien Teil einer Kampagne zur Untergrabung der Ukraine gewesen.

RT und Sputnik vergleichen sich selbst mit öffentlich-rechtlichen Medien in anderen Ländern wie der BBC oder der Deutschen Welle, die ebenfalls an Ausländer gerichtet sind. Die USA und die EU werfen ihnen jedoch vor, dass die Linie der Berichterstattung vom Kreml vorgegeben wird und sie häufig Desinformation verbreiten.

Unterdessen hat der US-Unterhaltungsriese Disney wegen der "unprovozierten Invasion der Ukraine und tragischen humanitären Krise" die Veröffentlichung neuer Filme in den russischen Kinos ausgesetzt. Betroffen sei auch der kommende Film "Rot" der zu Disney gehörenden Pixar-Studios. Disney reiht sich damit in eine Liste von ausländischen Unternehmen ein, die sich angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine und der harten westlichen Sanktionen gegen Moskau vom russischen Markt zurückziehen.

Unterdessen ist am Montag eine Lieferung von Endgeräten für den Satelliteninternetdienst Starlink des US-Unternehmers Elon Musk in der Ukraine eingetroffen. Starlink betreibt ein Netzwerk von mehr als 2000 Satelliten, das den Internetzugang in Gebieten ermöglichen soll, die nicht per Kabel ans weltweite Netz angeschlossen sind. Die Starlink-Geräte könnten dazu beitragen, Internet in Gebieten bereitzustellen, in denen der Zugang aufgrund des russischen Angriffs vergangenen Donnerstag unterbrochen wurde.

Seit einer Woche wird die Ukraine laut der IT-Sicherheitsbehörde des Landes regelmäßig von Cyberangriffen russischer Hacker heimgesucht, was Ängste um die Telekommunikationsnetze schürt.

T.Sasaki--JT